Lob für Kreativität - Filmpreis für „Spuren des Bösen“ und Matthias Brandt

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Mainz. In der Vulkaneifel wird vom 15. bis 23. September am „Tatort Eifel“ zum neunten Mal der rote Teppich für alle Krimifans und Fachleute aus der Filmbranche ausgerollt. Die Schirmherrin des Festivals, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, stellte gemeinsam mit den Organisatoren das Programm vor und gab zusammen mit Schauspieler Dietmar Bär, vielen bekannt als Tatort-Kommissar Freddy Schenk, die diesjährigen Preisträger des Filmpreises „Roland“ bekannt. Die deutsch-österreichische Koproduktion „Spuren des Bösen“ mit Heino Ferch in der Hauptrolle erhält den Krimipreis für innovatives Filmschaffen für das beste Gesamtkonzept. Matthias Brandt wird für seine schauspielerische Einzelleistung als Kommissar Hanns von Meuffels im Münchner „Polizeiruf 110“ ausgezeichnet. „Tatort Eifel zeigt in wunderbarer Weise, welch enormes Potential und welche Kreativität die Vulkaneifel zu bieten hat. Den Organisatoren gelingt es immer wieder, während der Festivalwochen die Vulkaneifel auf eine Stufe mit den deutschen Filmmetropolen Berlin und München zu stellen. Die Landesregierung unterstützt dieses erstklassige Filmfestival über den Kultursommer deshalb sehr gerne“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die Krimi-Reihe ‚Spuren des Bösen‘ wird in diesem Jahr für ihr hervorragendes Gesamtkonzept ausgezeichnet. Jede Episode dieser deutsch-österreichischen Koproduktion ist ein in sich geschlossenes Werk, deren Spannung man sich kaum entziehen kann. Heino Ferch brilliert als kluger Psychiater und cooler Verhörspezialist und erweist sich zugleich als melancholischer Reisender durch die finsteren Aspekte der Wiener Metropole“, so Ministerpräsidentin Dreyer bei der Bekanntgabe der Preisträger. Dietmar Bär würdigte seinen Kollegen Matthias Brandt, der als Kommissar im „Polizeiruf 110“ in München ermittelt. Neben ihm saßen in der diesjährigen Jury Regisseur Hajo Gies, TV-Spielfilm-Redakteurin Martina Kalweit, Produzentin Gloria Burkert, Filmwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger sowie Kultursommer-Chef Prof. Dr. Jürgen Hardeck. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem der Namensgeber und Pionier der ersten Stunde im Fernsehkrimi, Jürgen Roland, der Schauspieler Götz George, die Schauspielerin Senta Berger, die Krimiserie „Mord mit Aussicht“, der Dominik Graf Film „Das unsichtbare Mädchen“ sowie die vier Kino-Verfilmungen der „Brenner“-Romane. Überreicht wird der diesjährige „Roland“ am 23. September bei der Abendgala in Daun, die den feierlichen Höhepunkt des Krimifestivals „Tatort Eifel“ bildet. Unter dem Motto „KrimiLive“ werden bei dem Festival über 30 Lesungen, Konzerte und Premieren an zehn Tagen angeboten. Daneben gibt es ein hochkarätiges Fachprogramm für die Filmbranche.

„Auch in diesem Jahr können wir wieder zahlreiche prominente Gäste am Tatort Eifel begrüßen und mit den vielen spannenden Programmpunkten die Krimilandschaft Eifel weiter stärken“, sagt Festivalleiter Heinz-Peter Hoffmann.

 

Kölner Sommerfestival

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Köln. Vom 22.07. bis zum 20.08.2017 präsentieren BB Promotion und Köln Musik das „Kölner Sommerfestival“. Auch in diesem Jahr sind Einzigartigkeit und höchste Qualität das Auswahlkriterium für ein vielfältiges Programm in der Kölner Philharmonie. Von rauschhaftem Schatten- und poetisch-humorvollen Maskentheater über sinnlich-getanzte Musical-Erlebnisse bis zu herausragendem Modern Dance präsentiert das Festival 2017 ausgewählte Highlights internationaler Bühnenkunst. Eröffnet wird das 30. Festival durch das Berliner Künstlerkollektiv Familie Flöz mit seinem poetisch-humorvollen Maskentheater TEATRO DELUSIO – eine hinreißende Liebeserklärung an das Theater selbst. Danach kann das Publikum mit der US-amerikanischen Tanzcompany Pilobolus und Shadowland 2 – Das Neue Abenteuer eine völlig neue Dimension des Schattentheaters erleben. Das legendäre Alvin Ailey American Dance Theater zeigt neben dem zeitlosen Klassiker Revelations unter anderem auch zwei Deutschlandpremieren. Zum Abschluss des Festivals entführt Tanguera, das gefeierte Tango-Musical aus Argentinien, das Publikum in eine Welt voller Leidenschaft und Sinnlichkeit. Weitere Infos erhält man unter www.koelnersommerfestival.de.

 

Helge Schneider live in Wiltz/Lux.

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Wiltz/Lux. Helge Schneider wurde am 30. August 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren. Deshalb wollte er zunächst Clown werden. Er verkleidete sich schon als kleiner Junge als Opa. Die Schule war für ihn kein Hindernis. Er machte weder Abitur noch ähnliches. Weil er mit 17 in eine eigene Wohnung ziehen wollte, ging er von zuhause fort. Dann kam alles Knall auf Fall! 1993 Texas und damit Katzeklo. Jetzt Käsebrot. Als Rollendarsteller genauso gefragt (in dem Film Führer zum Beispiel) wie auch vor allen Dingen auf der Showbühne als Komiker und Entertainer neben Größen wie Johannes Heesters, der nur wenige Tage vor Schneider in demselben Konzertsaal auftrat oft! Helge ist Jazzmusiker und versteht es wie kaum ein(e)andere(r), diesen „Way of making music“ heimlich in seine Auftritte einzuführen. Helge hat viel zutun und kaum Privatleben. Wenn er mal Zeit hat, sind seine Hobbys Holzhacken. Er fliegt nicht und hat vor sieben Jahren aufgehört mit Rauchen. Sein Klavierspiel ist ein Produkt seiner mittlerweile fast fünfzigjahrelang dauernden täglichen Übe-Stunden. Er geht demnächst zum Zahnarzt. Der Zahnarzt hat Interesse an ihn. Termine, Termine, Termine, das hat Helge Schneider nicht so gerne, aber er muss ja. Der Komiker, Komponist, Musiker, Entertainer, Buchautor, Drehbuchautor, Schauspieler, Regisseur, Musikclown Zeichner gastiert am 10. September um 19.00 Uhr auf dem Festivalplatz in Wiltz/Luxemburg. Sein Programm: 240 years of “Singende Herrentorte”.

Tickets gibt’s ab 41,70 EUR (Stehplatz) unter www.ticket-regional.de und beim eifel journal (Vorverkaufsstelle ticket regional). Es werden auch Sitzplätze angeboten.