Schloßheck: Flucht eines Autofahrers löste Großfahndung aus - kalte Eifelnacht kam Polizei zu Hilfe

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Schloßheck. Zoll und Bundespolizei hatten am Sonntagabend (14. Mai) im Bereich der A60/B410 bei Schloßheck eine gemeinsame Kontrollstelle eingerichtet. Gegen 21.00 Uhr näherte sich ein grauer BMW erst langsam den Beamten, bevor er mit hohem Tempo das Weite suchte. Bei der sofort eingeleiteten Verfolgung wurde man schnell fündig: das Fahrzeug stand in der Ortslage von Schloßheck, der Fahrer hatte sich aus dem Staub gemacht. Mit Verstärkung durch die Landespolizei aus Prüm, einem Hundeführer der Polizei und einem Polizeihubschrauber aus Hessen suchte man vor allem in dem Waldbereich zwischen Schloßheck und Orlenbach – vergeblich, der Mann hielt dem enormen Fahndungsdruck stand und blieb verschwunden. Nicht standhalten konnte der Flüchtige offensichtlich der ziemlich kalten Eifelnacht. Er kehrte einigermaßen unterkühlt  zu seinem Fahrzeug auf der Schloßheck zurück, wo er von Beamten der Bundespolizei schon erwartet wurde. Die hatten das Fluchtfahrzeug vorausschauend observiert und nahmen den Mann erst einmal fest. Überrascht war die Bundespolizei anschließend von dem Motiv für die spektakuläre Flucht: Der Mann war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, sein Führerschein war polizeilich eingezogen, der Pkw war ausgeliehen. Keine Drogen, kein Alkohol, kein aktueller Haftbefehl, nichts dergleichen! Dennoch wird der Mann mit einer saftigen Rechnung für seine einfach nur ziemlich dumme Flucht vor der Polizei rechnen müssen.

 

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