Fischbach. Am Pfingstmontag wurde der Polizeiinspektion Idar-Oberstein gegen 09:30 Uhr über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall auf der B41 zwischen der Abfahrt Bärenbach und Fischbach mitgeteilt. Von der Wache aus wurden die Rettungsleitstelle sowie die angrenzende Polizeiinspektion Kirn zwecks Unterstützung bei den Verkehrsmaßnahmen angefordert. Bei Eintreffen der Polizeikräfte vor Ort war der 58-jährige Motorradfahrer bereits bewusstlos und wurde von den gleichzeitig eintreffenden Rettungskräften erfolglos reanimiert. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Klärung der Unfallursache wurde über die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Gutachten angefordert. Bislang kann der Unfallhergang nicht zweifelsfrei rekonstruiert werden. Aus bislang ungeklärten Umständen kam es im Bereich der zweispurig ausgebauten Fahrbahn zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen dem auf der Überholspur befindlichen Motorradfahrer und dem PKW des 41-jährigen Fahrzeugführers. Am Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden am PKW wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die B41 komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei stellte dazu eine Beschilderung auf, die allerdings teilweise von dreisten Bürgern bei Seite geschoben wurde, sodass etwa 20 Fahrzeuge in die noch gesperrte Unfallstelle eingefahren sind. Die Polizeikräfte konnten eine Gefährdung nur durch eine vorsorglich aufgebaute innere Absperrung verhindern.

Gerolstein. Wie schon am 6. April wurde auch am Sonntag (9. Juni) gegen 22:10 Uhr durch Mitarbeiter des Krankenhauses in Gerolstein eine im Bereich des Krankenhauses umherfliegende Drohne festgestellt. Durch die Mitarbeiter wurde beschrieben, dass diese sehr nah an das Gebäude herangeflogen sei. Aufgrund der Zeugenaussagen konnte ermittelt werden, dass in beiden hier beschriebenen Fällen, die Drohne vermutlich von der, dem Krankenhaus gegenüberliegenden Seite der Stadt (aus dem Bereich der Radarstraße) her gesteuert worden sein dürfte, da die Drohne dorthin zurückflog und dann nicht mehr festzustellen war. Hinweise zur Tat oder den möglichen Tätern werden an die Polizeiinspektion Daun unter 06592/96260 oder die Polizeiwache Gerolstein unter 06591/95260 erbeten.

Neumagen-Dhron. An Pfingstsonntag stürzte gegen 19:00 Uhr ein Hängegleiter (Drachenflieger) nahe der Absprungrampe auf dem Fuchsberg, Neumagen-Dhron, aufgrund ungünstigen Witterungseinflüssen in das unter der Rampe befindliche steile Waldgebiet ab. Der Hängegleiter selbst blieb in den Baumkronen hängen. Der 39 jährige Pilot hing frei in etwa 20 Meter Höhe über dem Boden fest. Die Rettung gestaltete sich dadurch schwierig. Schließlich gelang es den verständigten Feuerwehren, unter Zuhilfenahme von Höhenrettungseinheiten unter anderem der Berufsfeuerwehr Trier, den Piloten nach ca. 1,5 Stunden aus seiner misslichen Lage befreien. Dieser trug glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon.