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Manderscheid. Am Morgen (11. Juni) ereignete sich gegen 09.40 Uhr auf dem Campingplatz an der Herbstwiese in Manderscheid ein Brand, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Nach ersten Feststellungen kam es beim Wechsel einer Gasflasche zu einem Gasaustritt. Das Gas entzündete sich und setzte ein Vorzelt sowie die darin befindliche Inneneinrichtung in Brand. Die 78 und 74 Jahre alten Bewohner - ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen- konnten sich selbst retten, wurden jedoch mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus verbracht. Lebensgefahr besteht nicht. Weitere umliegende Campinggäste reagierten geistesgegenwärtig und begannen den Brand sofort mit den auf dem Gelände aufgestellten Feuerlöschern zu löschen. Die schnell eintreffende Feuerwehr Manderscheid löschte den Brand vollständig. Durch den Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro.

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Gerolstein. In der vergangenen Nacht (9. Auf 10. Juni) wurden erneut vier Fensterscheiben im Umkleidegebäude an der zentralen Sportanlage in Gerolstein eingeworfen. Es handelt sich um mutwillige Zerstörung. Es wurde nicht ins Gebäude eingestiegen. Die Verbandsgemeinde Gerolstein erstattet als Eigentümerin des Gebäudes Anzeige. Hinweise zur Tat oder den möglichen Tätern werden an die Polizeiinspektion Daun unter 06592/96260 oder die Polizeiwache Gerolstein unter 06591/95260 erbeten.

Fischbach. Am Pfingstmontag wurde der Polizeiinspektion Idar-Oberstein gegen 09:30 Uhr über Notruf ein schwerer Verkehrsunfall auf der B41 zwischen der Abfahrt Bärenbach und Fischbach mitgeteilt. Von der Wache aus wurden die Rettungsleitstelle sowie die angrenzende Polizeiinspektion Kirn zwecks Unterstützung bei den Verkehrsmaßnahmen angefordert. Bei Eintreffen der Polizeikräfte vor Ort war der 58-jährige Motorradfahrer bereits bewusstlos und wurde von den gleichzeitig eintreffenden Rettungskräften erfolglos reanimiert. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Klärung der Unfallursache wurde über die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Gutachten angefordert. Bislang kann der Unfallhergang nicht zweifelsfrei rekonstruiert werden. Aus bislang ungeklärten Umständen kam es im Bereich der zweispurig ausgebauten Fahrbahn zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen dem auf der Überholspur befindlichen Motorradfahrer und dem PKW des 41-jährigen Fahrzeugführers. Am Motorrad entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Sachschaden am PKW wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die B41 komplett gesperrt. Die Straßenmeisterei stellte dazu eine Beschilderung auf, die allerdings teilweise von dreisten Bürgern bei Seite geschoben wurde, sodass etwa 20 Fahrzeuge in die noch gesperrte Unfallstelle eingefahren sind. Die Polizeikräfte konnten eine Gefährdung nur durch eine vorsorglich aufgebaute innere Absperrung verhindern.