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Badem. Am Mittwochmorgen (13. Februar) ereignete sich auf der A 60 bei Badem ein schwerer Verkehrsunfall. Ein PKW, der auf der A 60 in Fahrtrichtung Wittlich fuhr, kam ohne fremde Einwirkung bei einem Überholvorgang von der Fahrbahn ab. Der Wagen überschlug sich mehrfach und kam neben der Autobahn zum Stillstand. Mit dem Fahrzeug war eine vierköpfige Familie unterwegs. Die Fahrzeuginsassen, davon drei Kinder, wurden nach derzeitigem Stand schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Im Einsatz waren der Rettungsdienst, die Feuerwehren Badem und Gindorf, die Autobahnmeisterei Prüm und die Polizeiinspektion Bitburg.

Uersfeld. Am Freitag (8. Februar), gegen 20:45 Uhr, kam es zu einem bewaffneten Überfall auf die Total-Tankstelle in Uersfeld. Ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann betrat den Verkaufsraum der an der Hauptstraße gelegenen Tankstelle und bedrohte die allein dort befindliche 57-jährige Angestellte mittels Vorhalt einer Pistole. Der Mann forderte die Herausgabe von Bargeld. Letztlich erbeutete er einen dreistelligen Geldbetrag und flüchtete in unbekannter Richtung. Der Mann wird wie folgt beschrieben:

   - große und auffällig schlanke Statur, ca. 185 bis 190 cm groß

   - dunkle Augen, keine Brille

   - geschätzt zwischen 20 bis 30 Jahre alt

   - bekleidet mit dunkelgrüner Winterjacke oder Weste und einer

     mittelbraunen Stoffhose

Zwei Tage später, am Sonntag, dem 10.02.2019, gegen 21:15 Uhr, kam es in der ca. 8 km entfernten Ortschaft Ulmen zu einem gleichgelagerten Überfall auf die dortige T-Tankstelle. Auch dort war der einzelne Täter mit einer Sturmhaube maskiert und wurde die Angestellte unter Vorhalt einer Faustfeuerwaffe zur Herausgabe des Bargeldes genötigt. Die Beschreibung des Täters gleicht der des Täters von Uersfeld. Die Kripo fragt: Wer hat in Uersfeld oder auch in Ulmen Beobachtungen gemacht, die mit den beiden Überfällen in Zusammenhang stehenden könnten? Wer kennt eine Person, auf die die Beschreibung zutrifft? Hinweise bitte an die Kriminalinspektion Wittlich, Tel. 06571/95000.

Trier. Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Trier-Quint am Dienstagabend hat die Polizei einen 34-jährigen Hausbewohner vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Trier hat einen Untersuchungshaftbefehl beantragt. Der Mann soll im Laufe des Mittwochs, 6. Februar, dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt werden. Elf Menschen wurden bei dem Brand verletzt. Am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr war das Feuer in einem Appartement des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Insgesamt sind in dem Anwesen 16 Wohneinheiten. Die anwesenden Bewohner konnten von der Feuerwehr Trier teilweise über Leitern aus dem Haus evakuiert werden. Insgesamt wurden elf Menschen im Alter von 28 bis 64 Jahren verletzt. Sieben Hausbewohner wurden wegen Verdachts auf Rauchgasintoxikation ein verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Vier weitere Menschen wurden vor Ort wegen Schocks behandelt. Das Haus war wegen starker Verrußung nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Noch am Brandort nahm die Polizei den 34-jährigen Mann fest. In seinem Appartement war das Feuer ausgebrochen. Er räumte ein, den Brand gelegt zu haben. Zur Motivation kann derzeit noch nichts gesagt werden. Der u.a. wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Die Ermittlungen der Trierer Kripo dauern an.