Irrhausen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren ist derzeit (1. Mai, 10.00 Uhr) im Wochenendhausgebiet Irrhausen in Steinrausch im Einsatz. Ein Haus steht in Flammen und droht in dem eng besiedelten und mit altem Baumbesatz versehenen Wohngebiet niederzubrennen. Steinrausch ist ein kleiner Ort an der L13 zwischen Arzfeld und Jucken auf einer Meereshöhe von rund 530 Meter. Wegen dieser Lage gestaltet sich die Wasserversorgung für die Feuerwehren sehr schwierig und erforderte die Alarmierung von zahlreichen Tanklastzügen aus der näheren und weiteren Umgebung. Neben Arzfeld, Irrhausen, Jucken und weiteren Ortsfeuerwehren wurden unter anderen die Wehren aus Prüm, Schönecken und Neuerburg sowie das DRK Arzfeld und Winterspelt und die Polizei Prüm, an die Einsatzstelle beordert. Über die Ursache und das Ausmaß des Brandes liegen derzeit noch keine genauen Erkenntnisse vor.

Update:

Nach Mitteilung der Polizei Prüm konnten die beiden Bewohner des Hauses nach Ausbruch des Brandes gegen 8.55 Uhr ins Freie gelangen, wo sie von DRK und Notarzt erstversorgt wurden. Anschließend wurden beide ins Krankenhaus Prüm zur weiteren Untersuchung gebracht. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an einem Elektrogerät im Obergeschoss des Hauses. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bäume und Häuser konnte verhindert werden. Das Haus ist unbewohnbar. Es entstand hoher Sachschaden, so die Polizei.

Trier. Am 30. April ist es wieder so weit. In der Region wird traditionell in den Mai getanzt. Viele kleine und große Hexen ziehen dann durch die Straßen und spielen Anwohnern "lustige" Streiche. Was für viele nur ein kleiner Schabernack ist, stellt sich im Nachhinein jedoch immer wieder als Straftat heraus. Die Polizei appelliert deshalb an alle Hobby-Hexen: Ihr dürft gerne kreativ sein! Streiche, die niemandem schaden und niemanden in Gefahr bringen, gehören natürlich zur Hexennacht dazu. Denkt jedoch daran, dass hierbei die Grenze zur Straftat ganz schnell überschritten werden kann. Vor allem Schmierereien mit Farbe, Senf, Ketchup, oder sonstigen Substanzen gehen nicht mehr als "Streich" durch. Die Kosten für die Reinigungsarbeiten müssen außerdem vom Verursacher übernommen werden. Spätestens dann hat es sich ausgehext. Leider auch häufig verbreitet: Das Aushebeln von Kanaldeckeln. Nicht nur verboten, sondern auch ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, der böse enden kann. Auch das Einrichten einer "Selfmade-Straßensperrung" ist ein absolutes NO-GO. Denn hierbei können Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer erheblich verletzt werden. Generell gilt: Finger weg von Streichen, die den Straßenverkehr gefährden!

Natürlich wollen Hexen unbemerkt durch die Nacht ziehen. Beachten solltet ihr jedoch auch, dass ihr durch dunkle Kleidung schlechter zu sehen seid - auch für Autofahrer. Dadurch bringt ihr euch selbst in Gefahr, wenn ihr unterwegs seid. Alles in allem appelliert die Polizei sowohl an die Vernunft der "Hexen" - egal welchen Alters - und auch an die jeweiligen Eltern. Sie können ihren Kindern - zu ihrer eigenen Sicherheit - für deren Schabernack die verkehrsarmen Bereiche empfehlen und ihnen die Unterschiede zwischen Streich und Straftat klar machen. Empfehlenswert ist es auch, den Sprösslingen die möglichen Konsequenzen von Fehlverhalten vor Augen zu führen, denn neben den strafrechtlichen Aspekten können auch die zivilrechtlichen Folgen, zum Beispiel durch Entschädigungsansprüche von Opfern, zu einer finanziellen und nicht überschaubaren Langzeitbelastung für Kinder und Erziehungsberechtigte werden.

Für alle, die die Walpurgisnacht lieber auf einem Feld feiern: Zurzeit herrscht erhöhte Waldbrandgefahr. Ein Lagerfeuer stellt deshalb eine erhebliche Gefahr für euch und die Natur dar. Offene Feuer sind nur an dafür vorgesehenen Stellen zulässig. Informiert euch hierfür bei eurer Feuerwehr. Das Polizeipräsidium Trier wünscht allen kleinen und großen "Hexen" viele Ideen für wirklich lustige Streiche - und viel Spaß!

Wittlich. Einer Streife der Polizei Wittlich fielen am Montagabend zwei Personen auf, die sich auffällig verhielten. So konnte einer dabei beobachtet werden, dass er einen Gegenstand in einen Blumenkübel warf. Der Zweite hantierte auffällig in seiner Hose. Durch eine Kontrolle der Personen konnte das merkwürdige Verhalten erklärt werden. Während im Hosenbein des 22-jährigen Beschuldigten ein Tütchen Marihuana aufgefunden werden konnte, fand der Drogenspürhund Max im Blumenkübel ein weiteres Tütchen mit Drogen, das dem zweiten Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte. Selbstverständlich erhielt der Diensthund für das Anzeigen der Drogen als Belohnung ein Leckerchen, während gegen die beiden Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.