Mädchen erkunden die Polizei

b_250_0_16777215_00_images_04_18_DSC_4726.JPGPolizeipräsidium Trier. Was macht die Polizei eigentlich den ganzen Tag? Was passiert bei einem Notruf? Wie werden Fingerabdrücke von Tatverdächtigen genommen? Diese und noch viel mehr Fragen beantworteten heute Polizistinnen und Polizisten im Rahmen des Girls' Days bei den Polizeiinspektionen Birkenfeld, Bitburg, Saarburg, Baumholder, Wittlich und beim Gemeinsamen Sachgebiet Jugend in Trier. Die Teilnehmerinnen hatten viele Fragen mitgebracht und gingen mit einem Berg an Informationen und Eindrücken nach Hause. Neben Fragen nach den Einstellungsvoraussetzungen, um sich bei der Polizei bewerben zu können interessierten sich die Mädchen vor allem für den Alltag einer Polizeibeamtin. So stellten wir ihnen die grundlegende Polizeiarbeit vor, die sich nicht nur auf Strafverfolgung bezieht, sondern bei der die Gefahrenabwehr oft eine entscheidende Rolle spielt. Wie läuft die Arbeit an einem Wachtisch ab? Welche Informationen braucht die Polizei, wenn ein Notruf eingeht? Wie fühlt man sich in einer Gewahrsamszelle? Diese Fragen erklärten sich bei dem Besuch der Wachen schnell von selbst. Spannend war auch, wie man sich mit Polizeiausrüstung fühlt. Die Mädchen durften darum Schutzwesten, Handschellen, Einsatzgürtel und Funkgerät anziehen und ausprobieren. Dass beim Selbsttest des Alkoholmessgerätes keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, versteht sich von selbst. Am spannendsten fanden die Teilnehmerinnen zum einen die erkennungsdienstliche Behandlung, bei der sie auf Wunsch fotografiert werden konnten und ihre Fingerabdrücke genommen wurden oder selbst versuchten, Fingerabdruckspuren zu sichern. Zum anderen war die Laserpistole ein Highlight für viele Mädchen - sie konnten selbst ein fahrendes oder stehendes Auto lasern und den Unterschied feststellen. Für die hierbei gemessenen Verkehrsteilnehmer gilt: Keine Angst, das Lasern diente nur Übungszwecken - ein Bußgeldverfahren wird nicht eingeleitet;-)

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