Mehrere Zehntausend beim Rosenmontagsumzug in Trier - Polizei zieht Zwischenbilanz

b_250_0_16777215_00_images_Symbolbilder_fastnacht3_int.jpgTrier. Fröhlich feierten mehrere Zehntausend Zuschauer den Karnevalsumzug des ATK am Rosenmontag in Trier. Die Polizei zieht ein positives Zwischenresümee. Wie der Trierer sagt: Milljuuhnen Zuschauer fanden sich an der Strecke in der Trierer Innenstadt ein, um die verschiedenen Gruppen des Rosenmontagsumzuges zu bestaunen. Das Gros der Anwesenden feierte friedlich. Dennoch musste die Polizei, die mit mehr als 180 Kräften und Videotechnik im Einsatz war, mehrfach wegen Straftaten einschreiten. Insgesamt erfasste die Polizei bis 17.30 Uhr sechs Strafanzeigen. In der Hauptsache ging es dabei um Körperverletzungsdelikte. Elf Personen nahmen die  eingesetzten Polizeikräfte in Gewahrsam. So dürfte sich auch 43-Jähriger über das Wiedersehen mit den Polizeibeamten im Trierer Margarethengässchen weniger gefreut haben. Gegen ihn bestand ein Haftbefehl von mehr als einem Jahr. Die eingesetzten Kräfte nahmen ihn fest und brachten ihn in die Justizvollzugsanstalt. Besonders kreativ fühlte sich ein 38-Jähriger, der eine Kamera auf seinem Schuh installiert hatte und die Feiernden von unten filmte. Sowohl die Kamera, als auch sein Handy, auf dem die Daten gespeichert wurden, sind zum Zwecke der Beweissicherung sichergestellt und werden von der Polizei ausgewertet. Außerdem stellten die Beamten zwei echte Faustfeuerwaffen sicher, die zwar im Vorfeld des Umzuges vom Eigentümer unbrauchbar gemacht worden waren, dennoch als sogenannte Anscheinswaffen dazu dienen, Angst unter anderen Zuschauern zu verbreiten. Besonders erfreulich: Bei zahlreichen Jugendkontrollen gab es kaum Auffälligkeiten wegen zu großen Alkoholkonsums. Die Polizei zieht insgesamt ein positives Fazit. "Unser Sicherheitskonzept zum Umzug ist aufgegangen", erklärt Einsatzleiter Ralf Krämer. "Die meisten Karnevalsjecken feierten friedlich, so dass der heutige Umzug sowohl für die Polizei, die Karnevalsjecken am Rand, als auch für die teilnehmenden Gruppen ein gelungenes Highlight der Fastnachtstage bildet." Die Polizei ist auch weiterhin im Einsatz.

Thema