Trier. Am späten Dienstagabend (3. August) kam es  gegen 22:15 Uhr  in der Luxemburger Straße in Trier zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen der Polizeiinspektion Trier befuhr eine 54-jährige PKW-Fahrerin aus dem Stadtgebiet Trier die Diedenhofener Straße und fuhr in Richtung Stadt auf die Luxemburger Straße auf. Unmittelbar in diesem Einmündungsbereich kam es zu einer Kollision mit dem PKW eines 36-Jährigen aus Trier, der die Luxemburger Straße in Richtung Stadt befuhr. Unmittelbar nach dem Zusammenprall kam das Fahrzeug der Fahrerin ins Schleudern und überschlug sich, sodass es auf der Gegenfahrbahn in Fahrtrichtung Zewen auf dem Dach liegenblieb. Die Beteiligten mussten durch Kräfte der Berufsfeuerwehr Trier aus den Fahrzeugen geborgen werden. Die 58-jährige Beifahrerin verstarb noch vor Ort. Die Fahrerin wurde schwerstverletzt nach Erstversorgung durch einen Notarzt vor Ort in ein Trierer Krankenhaus verbracht. Der 36-Jährige Fahrer des zweiten Unfallfahrzeuges wurde mit schweren, jedoch zur Zeit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ebenfalls in ein Krankenhaus verbracht. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Trier ein Gutachter beauftragt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Es entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden. Die Fahrbahn war für den Zeitraum von 22:20 - 01:35 Uhr aufgrund der Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme voll gesperrt; eine Umleitungsstrecke wurde durch den Fuhrpark der Stadt Trier eingerichtet. Lob zollt die Polizei den vielen Ersthelfern vor Ort, die sich vorbildlich an der Unfallstelle verhielten. Im Bereich der Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe befanden sich etliche Personen, die zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht mehr vor Ort waren, jedoch wichtige Zeugen hinsichtlich des Unfallgeschehens sein könnten. Aus diesem Grund werden diese Personen gebeten sich mit der Polizeiinspektion Trier unter der Nummer 0651/9779-3200 telefonisch in Verbindung zu setzen. Im Einsatz befanden sich neben drei Teams der Polizeiinspektion Trier, ca. 20 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr Trier sowie der Freiwilligen Feuerwehr Zewen, ein Notarzt, Rettungswagen sowie Notfallseelsorger.

Foto: Polizei

 

Bitburg.  Am Freitagmittag (30. August) ereignete sich in Bitburg ein Verkehrsunfall, bei dem ein PKW durch eine Glasfront einer Apotheke fuhr und dabei teilweise in den Innenraum des Gebäudes eindrang. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hatte der 80 Jahre alte Fahrer des Wagens beim Rangieren des PKW einen folgenschweren Bedienfehler begangen. Er fuhr von einem Parkplatz vor der Apotheke mit Schwung vorwärts gegen die Glasfront des Gebäudes. Der Wagen kam erst zum Stillstand, als die Fahrzeugfront ca. 1 Meter tief im Innenraum der Apotheke stand. Zwei Personen, die sich in der Apotheke aufhielten, wurden leicht verletzt. Es entstand ein Sachsachaden von ca. 15.000 Euro. Im Einsatz waren die Polizei Bitburg, die Feuerwehr Bitburg und der Rettungsdienst.

Bitburg. Gleich mehrere Gewaltdelikte beschäftigten die Polizeiinspektion Bitburg am Montag (26. August) und machten ein sofortiges polizeiliches Handeln erforderlich, was zum Teil erhebliche Außenwirkung entfaltete.

Gegen 13.50 Uhr erhält die Polizeiinspektion Bitburg die Mitteilung über eine aggressive männliche Person in der Ortslage Spangdahlem, die die Mitteilerin bedrohe und beleidige. Erschwerend hinzu komme, dass diese Person eine Axt mit sich führe. Unmittelbar entsandte starke Kräfte der Polizei Bitburg konnten einen tatverdächtigen 53-jährigen Mann feststellen und festnehmen. Dieser führte die Axt beim Antreffen nicht mehr mit sich. Im Zuge der Identitätsfeststellung und Durchsuchung seiner Person, bei der ein Messer aufgefunden wurde, leistete dieser erheblichen Widerstand, bespuckte und beleidigte die Polizeibeamten. Der 53-jährige wurde auf Anordnung der Unterbringungsbehörde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zudem wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Gegen 20.00 Uhr meldeten mehrere Zeugen zwei verdächtige Personen in der Ortslage Echternacherbrück. Diese würden unterhalb der Grenzbrücke augenscheinlich mit einem Gewehr hantieren und hätten wohl auch schon einen Zeugen bedroht. Sofortige Fahndungsmaßnahmen mit straken Polizeikräften führten zum Aufgreifen von zwei männlichen Personen. Es konnte ein Luftgewehr aufgefunden und sichergestellt werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-jährigen aus dem Großherzogtum Luxemburg und einen 16-jährigen aus dem Eifelkreis. Der Jugendliche wurde einem Erziehungsberechtigten überstellt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Zeugen oder ggf. Geschädigte des Vorfalls werden gebeten sich mit der Polizei in Bitburg unter 06561-9685-0 in Verbindung zu setzen.

Gegen 20.40 Uhr erreichte die Polizeiinspektion Bitburg ein Notruf aus Rittersdorf. Hier sei es zu einer Bedrohungssituation, bei der ein Messer im Spiel sein solle, gekommen. Der 44-jährige Tatverdächtige wurde im Zuge einer sofortigen Nahbereichsfahndung festgenommen und zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen. Beweismittel wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. Verletzt wurde niemand.

Gegen 22.00 Uhr wurde eine tätliche Auseinandersetzung in Dauwelshausen gemeldet. Vor Ort konnte eine Person mit erheblichen Gesichtsverletzungen festgestellt werden. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es zu einer tätlichen Auseinandersetzung im erweiterten familiären Umfeld gekommen ist. Einem Platzverweis kommt ein 26-jähriger merklich alkoholisierter Tatbeteiligter nicht nach, so dass dieser letztlich zur Verhinderung weiterer Straftaten und Durchsetzung des Platzverweises vorübergehend in Gewahrsam genommen werden muss. Hierbei leistete er Widerstand.

Gegen 22.30 Uhr gingen mehrere Mitteilungen über eine Auseinandersetzung in der Trierer Straße in Bitburg ein. Hier kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand zu mindestens einem Flaschenwurf und einem Angriff mit Pfefferspray, infolgedessen mehrere Personen leicht verletzt wurden und vor Ort ambulant behandelt werden mussten. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte hatte sich bereits eine Menschenmenge von bis zu 40 Personen gebildet. Nach Trennung der Konfliktparteien mit starken Polizeikräften, konnten bislang drei Tatverdächtige mit Wohnsitz in Bitburg ermittelt werden. Diese zeigten sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten absolut uneinsichtig, äußerst aggressiv und mussten zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Auch in diesem Fall wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.