Trier. Nach einem Banküberfall heute (8. August) gegen 16.30 Uhr auf ein Geldinstitut in der Hosenstraße fahndet die Polizei Trier derzeit im Stadtgebiet Trier nach einem männlichen flüchtigen Täter. Die Person ist laut ersten Zeugenaussagen 65-70 Jahre alt, ca. 1,60 m - 1,75 m groß, sprach deutsch, hat eine kräftige Figur sowie schütteres und kurzes helles Haar. Der Mann soll mit einem grau-karierten Hemd bekleidet sein, das auf Brusthöhe mit kleinen Delfinen bestickt ist. Ob die Person bewaffnet ist, kann derzeit nicht gesagt werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung darum, den Mann bei Antreffen nicht anzusprechen, sondern sofort die Polizei über Notruf zu verständigen.

Saarburg. Am Mittwoch (7. August) gegen 13:30 Uhr kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall in Saarburg. Bei Schweißerarbeiten auf einer Baustelle im Keller eines Verwaltungsgebäudes wurde ein Arbeiter durch einen elektrischen Schlag schwer verletzt. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 30-jährige Arbeiter aus dem Saarland später im Brüderkrankenhaus in Trier. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Beurig und Saarburg, ein Notarzt, das DRK Saarburg mit zwei Fahrzeugen, das Gewerbeaufsichtsamt und die Polizei Saarburg. Durch den hinzugezogenen Kriminaldienst aus Trier wurden in Zusammenarbeit mit der Gewerbeaufsicht die Ermittlungen bezüglich des Stromschlags aufgenommen. Die genaue Ursache hierfür ist derzeit noch unklar.

Symbolfoto: Polizei

 

Steinebrück. Eine Streife des Bundespolizeireviers Prüm hat am Dienstagnachmittag auf der BAB 60, auf Höhe der ehemaligen Grenzübergangsstelle Steinebrück, ein Kraftfahrzeug nach erfolgter Einreise aus Belgien angehalten. Bei der Kontrolle der Fahrzeuginsassen stellte sich heraus, dass der Beifahrer noch mehrere Fahndungen offen hatte: Gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Saarbrücken, wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis lagen vor. Des Weiteren interessierte sich das Amtsgericht Frankfurt/Main, aufgrund eines Betruges, für den gegenwärtigen Aufenthaltsort des Mannes. Den haftbefreienden Betrag von 4000 EUR zuzüglich 217 EUR Verwaltungskosten konnte der 32Jährige nicht aufbringen, sodass er die nächsten 80 Tage nun in der JVA Wittlich verbringen muss.