Prüm. Die Polizei Prüm bittet im Zusammenhang mit dem brutalen Angriff auf eine Frau in Rommersheim am vergangenen Mittwoch um Zeugenhinweise. Dazu teilt sie mit: Am Mittwoch (29. Mai) kam es in Rommersheim, Hauptstraße, zu einem Körperverletzungsdelikt, bei dem eine 33-jährige Frau mit einer ätzenden Flüssigkeit benetzt wurde. Die in der Region wohnende Frau erlitt dabei leichte Verletzungen im Gesicht und an den Händen. Im Zuge der Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten ein 37 Jahre alter Mann und eine 42 Jahre alte Frau, gleichfalls in der Region wohnhaft, als Tatverdächtige ermittelt, durch Beamte der PI Bitburg auf der B 51 im Bereich Bitburg angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den 37-jährigen, so dass dieser am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt wurde. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Die tatverdächtige Frau wurde aus dem Gewahrsam der PI Prüm entlassen. Die zum Angriff verwendete Flüssigkeit konnte am Tatort gesichert werden und wird dem LKA Rheinland- Pfalz zur Untersuchung übersendet. Zur Aufklärung der Tatmotive, des genauen Tathergangs sowie der Tatbeteiligungen sind weitere Ermittlungen erforderlich. Zeugen des Tatgeschehens werden gebeten sich mit der Polizei Prüm in Verbindung zu setzen.

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Bitburg. Am Mittwoch (29. Mai) kam es gegen 13.45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B50 mit zwei beteiligten PKW. Ein 20-jähriger Mann aus dem Großherzogtum Luxemburg befuhr hierbei mit seinem Audi die B50 von Sinspelt kommend in Fahrtrichtung Niedergeckler. Aus bislang ungeklärter Ursache kam dieser auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden VW, der von einem 40-jährigen Mann aus dem Eifelkreis geführt wurde. Die beiden Unfallbeteiligten wurden bei dem Unfall schwerst verletzt. Sie wurden nach der Erstversorgung vor Ort in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die unfallbeteiligten Fahrzeuge mussten infolge der erheblichen Beschädigungen abgeschleppt werden. Die Staatsanwaltschaft Trier hat zur Rekonstruktion des Unfallhergangs und Ermittlung der Unfallursache einen Gutachter beauftragt. Die B50 war im Zuge der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Unfallaufnahme zwischen Sinspelt und Niedergeckler für mehrere Stunden vollgesperrt. Im Einsatz waren das Deutsche Rote Kreuz aus Neuerburg und Bitburg, der Notarzt, der Rettungshubschrauber Christof 10, der Wehrleiter der VG Südeifel, die Feuerwehren Utscheid, Sinspelt, Neuerburg, Mettendorf und Bitburg sowie die Polizeiinspektion Bitburg.

Bitburg. Seit 2012 besteht eine länderübergreifende Kooperation der Polizei Luxemburg, Belgien, den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und dem Polizeipräsidium Trier. Ziel der Kooperation ist es die Motorradunfälle in der Eifel nachhaltig zu senken. Hierzu werden sowohl präventive Maßnahmen, aber auch Kontrollstellen und Maßnahmen mit repressivem Charakter gemeinsam koordiniert und auch durchgeführt. Die Polizeiinspektion Bitburg ist mit der Umsetzung dieser kooperativen Maßnahmen für das Polizeipräsidium Trier beauftragt. Bei einem jährlichen Treffen, welches in diesem Jahr beim Polizeipräsidium Trier durchgeführt wurde, werden die Unfallzahlen der einzelnen Regionen zusammengefasst und analysiert. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Motorradunfälle in 2018 im Vergleich zu 2017 um ca. 11 Prozent gestiegen sind. Ein Grund hierfür war der ungewöhnlich warme und trockene Sommer/Herbst. Die Motorradsaison war somit erheblich länger als in den Jahren zuvor. Unfallursache Nummer eins bleibt weiterhin die zu hohe Geschwindigkeit. Die Motorradexperten aus den teilnehmenden Ländern vom Projekt "Motorradfahrern in der Eifel-aber sicher!" raten deshalb: Runter vom Gas, für Ihre Sicherheit! Aus den Auswertungen geht weiterhin hervor, dass gerade die Fahrer ab 45 Jahren überproportional oft an den Verkehrsunfällen beteiligt sind. Die Hauptunfallzeit ist am Wochenende, hierbei insbesondere in den Nachmittagsstunden. Hieraus lässt sich schließen, dass der Faktor Müdigkeit eine große Rolle spielt. Bei längeren Touren lässt die Konzentration und somit auch das Reaktionsvermögen erheblich nach. Folge-das Unfallrisiko steigt. Größere Pausen und die Aufnahme von antialkoholischen Getränken an den heißen Tagen können das Unfallrisiko erheblich mindern. Entsprechend der Auswertungen der Verkehrsunfälle wurden Maßnahmen für das Jahr 2019 abgestimmt. So werden beispielsweise im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Samstag, dem 08. Juni 2019 sowie am Sonntag, dem 23. Juni 2019 gleichzeitig in allen Anrainerstaaten Zweiradkontrollen durchgeführt.