Gerolstein. Durch eine bislang unbekannte Person wurde eine Drohne über Gerolstein gesteuert. Die Drohne wurde bis an das Grundstück und das Anwesen der Geschädigten herangeflogen. Die Drohne kam der Geschädigten, welche sich auf der Terrasse hinter ihrem Anwesen aufhielt so nah, dass sie deutlich die Kamera der Drohne erkennen konnte. Es wurde von ihr vermutet, dass die Kamera ggfls. eingeschaltet war. Es handelte sich um eine größere Drohne, so dass die Geschädigte mutmaßte, dass diese nur mit Genehmigung hätte gesteuert werden dürfen. Die Polizei sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Daun, Tel. 06592-9626-0 oder die Polizeiwache Gerolstein, Tel.: 06591-9526-0 erbeten.

Trier. Am Samstagmorgen (3. August), gegen 09:50 Uhr, beabsichtigte ein Streifenteam der Polizeiinspektion Trier, einen silbernen / grauen BMW Coupé 430d in der Rudolf-Diesel-Straße zu kontrollieren, der diesen entgegenkam. Als der Streifenwagen wendete, flüchtete der PKW mit hoher Geschwindigkeit zunächst über die Metternichstraße in Richtung der Loebstraße. Von hier aus ging die Flucht in Richtung Trier-Nord. Mehrmals überholte der BMW riskant trotz Gegenverkehrs. In der Herzogenbuscher Straße, Einmündung Thyrsusstraße musste ein roter Kleinwagen stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Der PKW-Fahrer nutzte mehrfach die Gegenspur, auch in Höhe von Verkehrsinseln, Bushaltestellen sowie den Gehweg, um weiterhin flüchten zu können. Weiterhin ging die Fahrt durch die Zeughausstraße über die Zurmaiener Straße in Richtung Autobahn. Mehrere Rot anzeigende Lichtzeichenanlagen wurden nicht beachtet. Auch hier musste ein dunkler PKW stark abbremsen, um ein Kollision zu verhindern. Anschließend flüchtete der Mann über das Hospitalsfeld wiederum in Richtung Herzogenbuscher Straße. Dort fuhr er unmittelbar auf einen Streifenwagen zu, der ausweichen musste und flüchtete in Richtung Ruwer. Innerhalb der Ortslage verlor sich die Spur und der Flüchtende konnte nicht mehr gesichtet werden. Der Flüchtende fuhr über die gesamte Strecke ohne Rücksicht auf Verluste mit hoher Geschwindigkeit. Insgesamt waren fünf Funkstreifenwagen der Polizeiinspektionen Trier und Schweich im Einsatz. An mehreren Örtlichkeiten musste die Verfolgung aufgrund der gefährlichen Fahrweise des Fahrers des BMW und der damit verbundenen Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer durch das jeweilige Streifenteam abgebrochen werden. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen sowie potentielle Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier unter der Nummer 0651 / 9779-3200 in Verbindung zu setzen.

Auw/Kyll. Am Donnerstagmorgen erfasste gegen 07:05 Uhr die Regionalbahn 11309 auf der Strecke Gerolstein - Trier, Höhe Auw/Kyll, zwei Kälber. Die beiden Tiere standen unvermittelt im Gleis, worauf der Triebfahrzeugführer eine sofortige Schnellbremsung einleitete. Dennoch wurde beim Aufprall ein Kalb tödlich verletzt. Der Bahnbetriebsunfall wurde durch Beamte der Bundespolizei Trier aufgenommen, die das zweite Kalb aufgrund der Schwere der Verletzungen durch einen Schuss aus einer Dienstwaffe von seinem Leiden erlösten. Reisende wurden nicht verletzt; es entstand auch kein Schaden am Triebfahrzeug. Die Bahnstrecke war von 08:11 Uhr - 08:18 Uhr beidseitig gesperrt. Auch dieser Sachverhalt veranschaulicht die Gefahren die vom Bahnbetrieb ausgehen. Der betroffene Eigentümer hat jetzt nicht nur den Schaden zweier verendeter Tiere, sondern muss möglicherweise mit Regressansprüchen der Bahn rechnen.