Rommersheim. Am 20. April fanden Kräutersammler gegen 18.30 Uhr in einem Waldstück nahe Rommersheim die sterblichen Überreste eines Menschen. Die Zeugen meldeten der Polizei den Fund eines menschlichen Schädels in einem abseits eines Feldweges gelegenen Betonschacht. Bei der Bergung förderten die eingesetzten Polizeibeamt:innen ein augenscheinlich komplettes, bekleidetes menschliches Skelett sowie offenbar persönliche Gegenstände des Verstorbenen aus in dem etwa 1,50 m tiefen Betonschacht. Die Obduktion des Leichnams ergab nun eindeutig, dass es sich um die sterblichen Überreste eines seit 2009 vermissten, damals 72 Jahre alten Mannes aus einer benachbarten Gemeinde handelt. Trotz intensiver Suche und öffentlicher Fahndung konnte der Mann seinerzeit nicht aufgefunden werden. Die Klärung der Umstände seines Todes steht jetzt im Mittelpunkt der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier. Hinweise auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund haben die bisherigen Untersuchungen nicht ergeben, die Analysen insbesondere der Gerichtsmedizin und die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern derweil noch an.

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Feuerscheid. Auf dem Weg von der Anschlussstelle Waxweiler der A60 zur L5 ist am Dienstagmorgen (23. März) ein 42-jähriger Mann aus Weißrussland in Höhe der Einmündung Feuerscheid aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Dach gelandet. Die Strecke war zu dem Zeitpunkt als Umleitungsstrecke wegen einer Baustelle auf der A60 zwischen den Anschlussstellen Waxweiler und Bitburg ausgeschildert. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und vom DRK in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug war nicht mehr fahrbereit. Die Ladung, bestehend aus gesicherten Big-Bags, wurde nicht beschädigt. Die Schadenshöhe dürfte inclusive der Bergungskosten etwa 50.000 Euro betragen. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schönecken und Feuerscheid, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Autobahnmeisterei Prüm, die Straßenmeisterei Kyllburg und die Polizei Prüm.

Birresborn. Streifenwagenbesatzungen der Polizeiwache Gerolstein haben am Mittwochabend (10. Februar) einen 34-Jährigen festgenommen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Weil der Mann Widerstand leistete, mussten die Beamten den „Taser“ einsetzen. Gegen 18.35 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung in Birresborn ein Auto aufgefallen. Auf Grund von Ermittlungen war bekannt, dass der Gesuchte sich in diesem Fahrzeug befinden könnte. Den Beamten gelang es, das Fahrzeug anzuhalten, um die Insassen zu überprüfen. Bei dem Beifahrer handelte es sich offenbar um den Mann, der im Verdacht steht, am 7. Januar einen Kunden in einem Supermarkt mit einer Schnapsflasche zu Boden geschlagen und dabei schwer verletzt hatte. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungen hatte das Amtsgericht Trier auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier bereits einen U-Haftbefehl gegen den 34-jährigen Wohnsitzlosen erlassen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann so sehr, dass eine zweite Streifenwagenbesatzung zur Unterstützung angefordert werden musste. Erst nachdem der „Taser“ gegen ihn eingesetzt wurde, konnte er überwältigt und festgenommen werden. Der Mann wurde am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der 34-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.