Allenbach. Heute Mittag (4. Januar) kam es gegen 15:15 Uhr auf L163 zwischen Allenbach und Morbach zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verstarb. Ein 65-jähriger befuhr mit seinem PKW-Anhänger-Gespann die Zuwegung vom nahen Steinbruch in Richtung L163. Beim Einfahren auf die Landesstraße überquerte er aufgrund bislang ungeklärter Ursache vollständig die Fahrbahn und kam im gegenüberliegenden Fahrbahngraben zum Stillstand. Eine medizinische Unfallursache kann zum aktuellen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der Fahrer noch an der Unfallörtlichkeit. In das Unfallgeschehen waren keine weiteren Personen oder Fahrzeuge involviert. Die L163 musste aufgrund der Rettungsmaßnahmen für ca. eine halbe Stunde vollgesperrt werden. An der Einsatzstelle befanden sich neben der Polizei Idar-Oberstein auch Kräfte der Feuerwehren Herrstein/Allenbach/Wirschweiler/Langweiler/Idar-Oberstein sowie das DRK und ein Rettungshubschrauber mit Notarzt.

Trier. Die Kriminalpolizei Trier konnte die Identität des Toten, der am heutigen Vormittag um kurz nach 9 Uhr in einem Schlammbecken der Kläranlage gefunden wurde, zwischenzeitlich ermitteln. Der Verstorbene ist ein alleinstehender 48-jährigen Mann aus Trier. Im Rahmen der gerichtlich angeordneten Obduktion des Leichnams konnten keinerlei Hinweise auf Gewalteinwirkung oder Fremdverschulden als Todesursache gefunden werden. Die Ermittler der Kriminalpolizei halten einen Unfall für sehr wahrscheinlich. Unklar ist weiterhin, was den Mann bewogen hat, das Gelände der Kläranlage aufzusuchen. Diesbezügliche Ermittlungen dauern noch an.

Prüm. In wenigen Wochen ist es soweit: die feierfreudigen Menschen unserer Region treibt's hinaus auf die Plätze. Sektkorken knallen, Konfetti färbt die Straßen bunt. Es herrscht Ausnahmezustand in vielen Teilen der Republik. Sein Name: Karneval, Fasching, Fastnacht. Die Narren und Jecken feiern ausgelassen bis zum Aschermittwoch.

War nicht gerade erst Silvester? Stolpert man nicht noch vielerorts über die Reste von Böllern und Raketen? Nichts da! Zwar hat das Jahr gerade erst begonnen, aber der Countdown in der fünften Jahreszeit läuft auf Hochtouren: Am 20. Februar ist Weiberfastnacht und die ersten Karnevalevents starten bereits am Wochenende.

Wenn de Höhners "Viva Colonia" in Dauerschleife spielt, die leckeren Kamellen fliegen und die phantasievoll gestalteten Umzugswagen mit viel Tamtam durch die bevölkerten Straßen ziehen, dann ist es wieder so weit: Die fünfte Jahreszeit ist in ihrer heißen Phase. "Da simmer dabei". Nicht nur vielgesungener kölscher Hit, sondern auch diesjähriges Karnevalsmotto der Polizei Prüm. Größere Karnevalsumzüge in und um die Karolingerstadt werden durch die Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Prüm begleitet werden. Von Anfang an. So, wie im vergangenen Jahr. Das Jugendamt wird mit dabei sein. Direkt vor Ort. Brauchtum und Lebensfreude - aber mit Sicherheit. Die Nachtumzüge im Prümer Land werden für die Polizei eine besondere Rolle spielen. Präsenz und Aufmerksamkeit stehen hier im Vordergrund.

Das Kostüm passt, die Pappnase sitzt, das Auto ist vollgetankt - mit Sprit auch für die Passagiere. Die Faschingssause kann starten. Von wegen! Helau hin, Alaaf her - bei Alkohol am Steuer und Clownsmaske im Gesicht hört für die Polizei der Spaß auf. Die Narren riskieren bei einer Kontrolle Geld, Punkte, den Führerschein und nach einem Unfall sogar den Versicherungsschutz. Auf den Straßen werden ab sofort verstärkt Alkohol- und Drogenkontrollen durchgeführt werden. Feiern nach Lust und Laune - aber an's Steuer gehören nur nüchterne Autofahrer. Miteinander-Füreinander. Damit die jecken Tage 2020 buchstäblich für Alle mit Sicherheit schön werden!