Jünkerath. Beim Brand in einem Seniorenwohnheim am frühen Freitagmorgen, 24. April, in Jünkerath/Eifel wurde eine Mitarbeiterin verletzt. Mehrere Bewohner wurden evakuiert, konnten aber zwischenzeitlich wieder in die Einrichtung zurückkehren. Gegen 3.20 Uhr war das Feuer in einem Zimmer im unbewohnten Obergeschoss des Seniorenheims ausgebrochen. Die Pflegedienstmitarbeiter alarmierten sofort die Feuerwehr und den Rettungsdienst und brachten gemeinsam etliche Bewohner nach draußen. Dabei zog sich eine Pflegedienstmitarbeiterin eine Rauchgasvergiftung zu. Sie wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht. 14 Bewohner des Seniorenheims wurden vorsorglich an Ort und Stelle untersucht. Sie waren offenbar unverletzt geblieben. Nach Beendigung der Löscharbeiten und der Durchlüftung des Gebäudes konnten die Bewohner das Gebäude wieder betreten. Die Brandursache ist derzeit noch nicht geklärt. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Durch das Feuer wurden unter anderem mehrere Räume im Dachgeschoss beschädigt. Über die Höhe des Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren über 120 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Prüm. Am Samstag (7. März) hielt sich eine Kundin gegen 16:00 Uhr im Ausgangsbereich der Aldi Filiale in Prüm auf. Dort legte sie ihre auffällig rote Geldbörse gegenüber der Werbeblätter auf einem Tresen ab. Anschließend verließ sie die Filiale, ohne an ihre Geldbörse zu denken. Kurze Zeit später fiel das Fehlen der Geldbörse auf, jedoch war diese bereits durch eine unbekannte Person unterschlagen worden. Die Geldbörse ist groß, rechteckig und rot mit der Markenaufschrift MANGO. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Prüm (06551/9420 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! document.getElementById('cloakdbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728').innerHTML = ''; var prefix = 'ma' + 'il' + 'to'; var path = 'hr' + 'ef' + '='; var addydbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728 = 'pipruem.dgl' + '@'; addydbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728 = addydbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728 + 'polizei' + '.' + 'rlp' + '.' + 'de'; var addy_textdbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728 = 'pipruem.dgl' + '@' + 'polizei' + '.' + 'rlp' + '.' + 'de';document.getElementById('cloakdbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728').innerHTML += ''+addy_textdbfdd8c9917fe7e4859d2d062cec2728+''; ) zu wenden.

Altrich. Am Samstag (7. März) wurde der Polizeiautobahnstation Schweich um 04:30 Uhr ein Verkehrsunfall mit umgekippten Schweinetransporter gemeldet. Das französische Gespann aus Zugmaschine und Tiertransport-Anhänger befuhr zuvor die Autobahn 1 aus Richtung Saarbrücken kommend, in Fahrtrichtung Koblenz. Am Autobahnkreuz Wittlich kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, beschädigte hier die Schutzplanke zwischen der A1 und der Ausfahrt zur B50/A60 und kippte schließlich um. Der mit ca. 195 Tieren beladene LKW kam auf dem Grünstreifen zwischen der A1 und der Ausfahrt auf der linken Fahrzeugseite zum Stillstand. Der 50-jährige, französische Fahrzeugführer wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht, dort jedoch nach Untersuchung als unverletzt entlassen. Anders erging es ca. 130 Schweinen, die bereits durch den Unfall verendeten, bzw. noch vor Ort durch sachkundiges Personal erlöst werden mussten. Die restlichen Tiere konnten abtransportiert werden. Weiterhin kam es durch den Unfall zum Auslaufen von mehreren hundert Litern Dieselkraftstoff, der auch in das Erdreich gelangte. Aufgrund aufwendiger Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen, unter anderem Aushub des kontaminierten Erdreichs, musste die A1 in Fahrtrichtung Koblenz bis ca. 19 Uhr gesperrt bleiben. In der Zeit von 9 bis 12 Uhr musste die Autobahn für die Maßnahmen in beide Richtungen vollgesperrt werden. Umleitungen wurden in dieser Zeit eingerichtet. Die umfänglichen und andauernden Maßnahmen erfolgten in Zusammenarbeit des Veterinäramtes, Tierärzten, der Feuerwehren Hetzerath, Wittlich Land und Wittlich Stadt unter Einbindung des Gefahrstoffzuges des Landkreises Bernkastel-Wittlich, der unteren Wasserbehörde, dem Rettungsdienst, der Autobahnmeisterei Wittlich, Bergungs- und Abschleppdienst, sowie der Polizeiautobahnstation Schweich. Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten sich bei der Autobahnpolizeistation Schweich, Telefon 0 65 02 / 91 65, zu melden.