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Bitburg. Am Sonntag (4. August) kam es gegen 12:15 Uhr auf einem Maisfeld zwischen der "Alten Röhler Straße" in Bitburg und dem Stadtteil Mötsch zu einer außerplanmäßigen Landung eines Flugzeugs des Typs Cessna. Ursache hierfür waren nach Angaben des 29-jährigen Piloten Motorprobleme. Obwohl die Maschine beim Notlandeanflug mehrere Bäume streifte, gelang es dem Piloten die Maschine letztlich in einem Maisfeld zu landen. Der Pilot, der zu diesem Zeitpunkt alleiniger Insasse war, kam dabei mit einem Schock davon. Die Maschine wurde erheblich beschädigt. Es entstand ein Schaden im mittleren 5-stelligen Bereich. Im Einsatz waren die Feuerwehren der Stadt Bitburg, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei Bitburg.

Gerolstein. Durch eine bislang unbekannte Person wurde eine Drohne über Gerolstein gesteuert. Die Drohne wurde bis an das Grundstück und das Anwesen der Geschädigten herangeflogen. Die Drohne kam der Geschädigten, welche sich auf der Terrasse hinter ihrem Anwesen aufhielt so nah, dass sie deutlich die Kamera der Drohne erkennen konnte. Es wurde von ihr vermutet, dass die Kamera ggfls. eingeschaltet war. Es handelte sich um eine größere Drohne, so dass die Geschädigte mutmaßte, dass diese nur mit Genehmigung hätte gesteuert werden dürfen. Die Polizei sucht Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Daun, Tel. 06592-9626-0 oder die Polizeiwache Gerolstein, Tel.: 06591-9526-0 erbeten.

Trier. Am Samstagmorgen (3. August), gegen 09:50 Uhr, beabsichtigte ein Streifenteam der Polizeiinspektion Trier, einen silbernen / grauen BMW Coupé 430d in der Rudolf-Diesel-Straße zu kontrollieren, der diesen entgegenkam. Als der Streifenwagen wendete, flüchtete der PKW mit hoher Geschwindigkeit zunächst über die Metternichstraße in Richtung der Loebstraße. Von hier aus ging die Flucht in Richtung Trier-Nord. Mehrmals überholte der BMW riskant trotz Gegenverkehrs. In der Herzogenbuscher Straße, Einmündung Thyrsusstraße musste ein roter Kleinwagen stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Der PKW-Fahrer nutzte mehrfach die Gegenspur, auch in Höhe von Verkehrsinseln, Bushaltestellen sowie den Gehweg, um weiterhin flüchten zu können. Weiterhin ging die Fahrt durch die Zeughausstraße über die Zurmaiener Straße in Richtung Autobahn. Mehrere Rot anzeigende Lichtzeichenanlagen wurden nicht beachtet. Auch hier musste ein dunkler PKW stark abbremsen, um ein Kollision zu verhindern. Anschließend flüchtete der Mann über das Hospitalsfeld wiederum in Richtung Herzogenbuscher Straße. Dort fuhr er unmittelbar auf einen Streifenwagen zu, der ausweichen musste und flüchtete in Richtung Ruwer. Innerhalb der Ortslage verlor sich die Spur und der Flüchtende konnte nicht mehr gesichtet werden. Der Flüchtende fuhr über die gesamte Strecke ohne Rücksicht auf Verluste mit hoher Geschwindigkeit. Insgesamt waren fünf Funkstreifenwagen der Polizeiinspektionen Trier und Schweich im Einsatz. An mehreren Örtlichkeiten musste die Verfolgung aufgrund der gefährlichen Fahrweise des Fahrers des BMW und der damit verbundenen Gefährdung der anderen Verkehrsteilnehmer durch das jeweilige Streifenteam abgebrochen werden. Ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen sowie potentielle Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Trier unter der Nummer 0651 / 9779-3200 in Verbindung zu setzen.