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Feuerscheid. Auf dem Weg von der Anschlussstelle Waxweiler der A60 zur L5 ist am Dienstagmorgen (23. März) ein 42-jähriger Mann aus Weißrussland in Höhe der Einmündung Feuerscheid aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und auf dem Dach gelandet. Die Strecke war zu dem Zeitpunkt als Umleitungsstrecke wegen einer Baustelle auf der A60 zwischen den Anschlussstellen Waxweiler und Bitburg ausgeschildert. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und vom DRK in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Sattelzug war nicht mehr fahrbereit. Die Ladung, bestehend aus gesicherten Big-Bags, wurde nicht beschädigt. Die Schadenshöhe dürfte inclusive der Bergungskosten etwa 50.000 Euro betragen. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Schönecken und Feuerscheid, der Rettungsdienst mit Notarzt, die Autobahnmeisterei Prüm, die Straßenmeisterei Kyllburg und die Polizei Prüm.

Birresborn. Streifenwagenbesatzungen der Polizeiwache Gerolstein haben am Mittwochabend (10. Februar) einen 34-Jährigen festgenommen, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Weil der Mann Widerstand leistete, mussten die Beamten den „Taser“ einsetzen. Gegen 18.35 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung in Birresborn ein Auto aufgefallen. Auf Grund von Ermittlungen war bekannt, dass der Gesuchte sich in diesem Fahrzeug befinden könnte. Den Beamten gelang es, das Fahrzeug anzuhalten, um die Insassen zu überprüfen. Bei dem Beifahrer handelte es sich offenbar um den Mann, der im Verdacht steht, am 7. Januar einen Kunden in einem Supermarkt mit einer Schnapsflasche zu Boden geschlagen und dabei schwer verletzt hatte. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungen hatte das Amtsgericht Trier auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier bereits einen U-Haftbefehl gegen den 34-jährigen Wohnsitzlosen erlassen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann so sehr, dass eine zweite Streifenwagenbesatzung zur Unterstützung angefordert werden musste. Erst nachdem der „Taser“ gegen ihn eingesetzt wurde, konnte er überwältigt und festgenommen werden. Der Mann wurde am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der 34-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Sefferweich/Staffelstein. Beim Absturz eines einmotorigen Flugzeugs in der Nähe von Sefferweich ist heute (05. Februar) der Pilot ums Leben gekommen. Nach Eingang eines Hinweises bei der Rettungsleitstelle fand eine Streife der Polizei Bitburg das Wrack der Maschine am Mittag auf einem freien Feld zwischen Sefferweich  und Staffelstein. Das Trümmerfeld erstreckt sich über mehrere 100 Meter. Zur Herkunft der Maschine und zur Ursache des Absturzes ist zurzeit noch nichts bekannt. Der alleine im Flugzeug befindliche Pilot konnte nur noch tot geborgen werden. Seine Identität ist noch nicht verifiziert. Die Ermittlungen dauern an. Der Absturzort ist weiträumig abgesperrt, Ermittler der Kriminalpolizei und des Bundesamtes für Flugsicherung ermitteln die Absturzursache. Von dem Wrack geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Unglücksbereich weiträumig zu umfahren. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bitburg (06561/96850) in Verbindung zu setzen.

Update

Sefferweich/Staffelstein. Bei dem in der Nähe des Eifelortes Sefferweich abgestürzten Flugzeug handelte es sich um eine einmotorige Propellermaschine der Marke Cessna. Die Maschine war um 12.40 Uhr vom Radar verschwunden und abgestürzt. Der Pilot, ein österreichischer Staatsangehöriger und einziger Insasse des Flugzeugs, kam bei dem Absturz ums Leben. Er war von einem Flugplatz in Belgien gestartet und stürzte bei sehr starkem Nebel auf seinem Flug zu einem Zielflughafen in Österreich ab. Die Trümmer der Maschine lagen auf freiem Feld zwischen Windrädern über mehrere 100 Meter verteilt. Die Unfallursache ist gänzlich ungeklärt, Ermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und der Kriminalpolizei haben mit der Ursachenerforschung begonnen. Nach der Bergung des Piloten und der Sicherung der Wrackteile dürften sich die Ermittlungen bis zur endgültigen Klärung der Absturzursache über einige Wochen hinziehen.