Saarburg. Die Polizeiinspektion Saarburg bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einer vermissten Frau. Seit Freitagabend (23. April) wird die 42-jährige Anna Wójcik vermisst. Frau Wòjcik lebt in Pforzheim und hält sich aktuell bei Angehörigen in Wellen auf. Diese haben die Polizei in der Nacht zu Samstag informiert. Zuletzt gesehen wurde sie am 23. April gegen 16.00 Uhr in Wellen. Seither fehlt von ihr jedes Lebenszeichen. Sie bewegt sich möglicherweise mit einem dunkelroten Damenfahrrad mit dunkelblauen Seitentaschen am Gepäckträger fort. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich die Gesuchte in einer Notlage befindet und ärztlicher Hilfe bedarf. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach der Vermissten. Anna Wójcik hat kurzes dunkelblondes Haar, sie ist ca, 165 cm groß, schlank, trägt eine Brille, blaue Jeans und einen blauen Pullover. Hinweise werden an die Polizeiinspektion Saarburg unter Tel. (0 65 81) 91 55 10 erbeten.

Rommersheim. Am 20. April fanden Kräutersammler gegen 18.30 Uhr in einem Waldstück nahe Rommersheim die sterblichen Überreste eines Menschen. Die Zeugen meldeten der Polizei den Fund eines menschlichen Schädels in einem abseits eines Feldweges gelegenen Betonschacht. Bei der Bergung förderten die eingesetzten Polizeibeamt:innen ein augenscheinlich komplettes, bekleidetes menschliches Skelett sowie offenbar persönliche Gegenstände des Verstorbenen aus in dem etwa 1,50 m tiefen Betonschacht. Die Obduktion des Leichnams ergab nun eindeutig, dass es sich um die sterblichen Überreste eines seit 2009 vermissten, damals 72 Jahre alten Mannes aus einer benachbarten Gemeinde handelt. Trotz intensiver Suche und öffentlicher Fahndung konnte der Mann seinerzeit nicht aufgefunden werden. Die Klärung der Umstände seines Todes steht jetzt im Mittelpunkt der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier. Hinweise auf einen strafrechtlich relevanten Hintergrund haben die bisherigen Untersuchungen nicht ergeben, die Analysen insbesondere der Gerichtsmedizin und die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern derweil noch an.

Hermeskeil/Schillingen. Bisher unbekannte Täter haben am frühen Freitagmorgen, 9. April, einen Geldautomaten in der Trierer Straße in Hermeskeil gesprengt. Ob diese Tat im Zusammenhang mit einem Vorfall an einem Geldautomaten in Schillingen von Mittwoch, 7. April, steht, wird von den Ermittlern geprüft. Nach den bisherigen Ermittlungen sprengten die bisher Unbekannten den Geldautomaten an der Esso-Tankstelle in Hermeskeil gegen 3.40 Uhr mit einem bisher unbekannten Stoff und flüchteten anschließend. Als die Polizei wenige Minuten später am Tatort eintraf, waren die Täter bereits verschwunden. Der Geldautomat wurde zerstört. Am Tankstellengebäude entstand ebenfalls Sachschaden. Die direkt am Tatort vorbeiführende B 52 wurde bis gegen 8.45 Uhr gesperrt. Im Zusammenhang mit der Tat dürfte ein grauer Fiat Ducato mit luxemburgischem Kennzeichen stehen, der kurz nach 7 Uhr in der Hermeskeiler Bahnhofstraße aufgefunden wurde. Das Fahrzeug ist nach den bisherigen Ermittlungen am frühen Freitagmorgen im französischen Apach gestohlen worden. Möglicherweise haben die Täter dieses Fahrzeug genutzt und sind später in ein anderes Auto umgestiegen. Die Ermittler schließen einen Zusammenhang mit einem Vorfall an einem Geldautomaten in der Schillinger Hochwaldstraße ebenfalls nicht aus. Dort hatten am Mittwoch, 7. April, gegen 2.30 Uhr Unbekannte versucht, einen freistehenden Geldautomaten aufzubrechen, der auf dem Platz vor dem Bürgerhaus steht. Hierbei entstand Sachschaden. Offenbar hatten der oder die Täter ihr Vorhaben abgebrochen.

Die Polizei fragt: Wer hat zu den Tatzeiten am frühen Freitagmorgen bzw. Mittwochmorgen in Hermeskeil oder Schillingen verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Angaben zu dem grauen Fiat Ducato machen, der in der Hermeskeiler Bahnhofstraße aufgefunden wurde? Wer hat dieses Fahrzeug in der Nacht in Hermeskeil oder in der Nähe gesehen? Wer kann sonstige Angaben zu den Taten in Hermeskeil und Schillingen machen? Hinweise werden erbeten an die Kripo Trier, Telefon 0651/9779-2158 oder 0651/9779-2290.