Hasborn. Am Samstag (9. November), gegen 17.25 Uhr, ereignete sich auf der A1, in Höhe der Anschlussstelle Hasborn, Fahrtrichtung Koblenz, ein Massenunfall mit insgesamt 19 beteiligten Pkw und einem Lkw. Ursächlich dürfte Blitzeis während eines Graupelschauers gewesen sein. Im Rahmen der Ableitung des nachfolgenden Verkehrs ereignete sich ein Folgeunfall zwischen zwei weiteren PKW. Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die A1 für vier Stunden voll gesperrt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden vier Personen leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der vorläufige Sachschaden wird momentan auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Im Einsatz befanden sich Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wittlich-Land, Laufeld und Manderscheid, des Katastrophenschutzes des Landkreises Bernkastel-Wittlich, mehrere Rettungswagen und ein Notarzt, die Autobahnmeisterei Wittlich sowie Polizeikräfte der PI Wittlich, der PI Daun und der Autobahnpolizei Schweich. Insgesamt befanden sich über 100 Einsatzkräfte vor Ort.

Foto: Polizei

 

Steinebrück. Auf der A 60 am ehemaligen Grenzübergang Steinebrück nach Belgien haben Verkehrsexperten am Mittwoch, 6. November, den gewerblichen Schwerlast- und Güterverkehrs kontrolliert. Daran beteiligten sich die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, das Bundesamt für Güterverkehr, das Hauptzollamt Koblenz, ein Vertreter des Sonderabfallmanagements und die Polizei Rheinland-Pfalz mit Kräften der Polizeiinspektionen Schweich, Wittlich, Idar-Oberstein, Bitburg, der Zentralen Verkehrsdienste Wittlich und der Autobahnpolizei Schweich. Die Federführung hatte die Polizeiinspektion Prüm. Als internationale Kräfte waren Beamte der Polizei Luxemburg und Belgien vor Ort. Insgesamt nahmen rund 50 Kräfte der verschiedenen Stellen an der Kontrolle teil. Und diese verlief erfolgreich: Insgesamt überprüften die Ermittler sowohl auf deutscher als auch auf belgischer Seite 65 Fahrzeuge und stellten ebenso viele Verstöße fest. Diese reichten von Ordnungswidrigkeiten über Verstöße im Fahrpersonal- und Fahrerlaubnisrecht, Ladungssicherungs- und technische Mängel bis zu Strafanzeigen. Drei Fahrern musste die Weiterfahrt untersagt werden. Einer der Fahrer war mit einem Führerschein der Klasse B unterwegs, hätte jedoch wegen seines mitgeführten Anhängers Klasse BE benötigt. Gegen ihn und den Halter wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Hoppstädten. Am Samstag, den 2. November, kam es um 20:39 Uhr in Hoppstädten-Weiersbach zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, in dessen Verlauf ein Mensch verstorben ist. Im Rahmen der von der Kriminaldirektion Koblenz durchgeführten Ermittlungen wurde bekannt, dass sich der getötete, ein 26-jähriger eritreischer Staatsbürger, bereits im Vorfeld in Hoppstädten-Weiersbach aufgehalten hat. Im Laufe des Samstags kam es zu Ereignissen sowie Straftaten, bei denen der Eritreer eine Axt mit sich geführt hat. Die Herkunft der Axt steht nicht fest.

Die Polizei fragt in diesem Zusammenhang:

   - Wer kann Informationen zur Herkunft der Axt geben?

   - Wurde die Axt möglicherweise entwendet?

   - Wo hat sich die Person am 2. November zwischen 8:30 Uhr und 16:45 Uhr aufgehalten?

  - Unklar ist bislang auch, wo der Eritreer möglicherweise die

     persönlichen Gegenstände wie Bekleidung, Ausweispapiere etc.

     deponiert haben könnte. Wer kann hierzu Angaben machen?

Sachdienliche Hinweise bitte an die KD Koblenz, 0261/ 103-2690 bzw. an die PI Birkenfeld, 06782/ 9910.