Ammeldingen bei Neuerburg. Am Sonntag (23. Dezember) kam es gegen 01.45 Uhr  in Ammeldingen bei Neuerburg aus bisher ungeklärter Ursache zum Brand eines Einfamilienwohnhauses. Der allein im Anwesen befindliche 40-jährige Hausbewohner wurde mit Verdacht auf leichte Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus verbracht. Am Gebäude entstand nach ersten Erkenntnissen ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Brand wurde durch die umliegenden Feuerwehren der Verbandsgemeinde Südeifel gelöscht. Neben den Kräften der Feuerwehr und der Polizei waren der Rettungsdienst und der Notarzt im Einsatz.

Wiersdorf. Eine fünf köpfige Familie wurde am frühen Morgen des heutigen Tages (21. Dezember) in Wiersdorf Opfer einer Kohlenmonoxidvergiftung, die wahrscheinlich durch den Betrieb des Holzofens ausgelöst worden ist. Der Familienvater erwachte durch das unregelmäßige und laute Atmen seines 14-jährigen Sohnes und alarmierte daraufhin die Rettungskräfte. Als diese vor Ort eintrafen, schlugen die an ihrer Kleidung befestigten Kohlenmonoxidwarner an. Daraufhin wurde die sofortige Räumung des Hauses und die Lüftung des Hauses durch Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten veranlasst. Alle fünf Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Mutter und der 14-jährige Sohn wurden mit der höchsten CO-Belastung ins Krankenhaus nach Wittlich gefahren, der Vater und der zweite Sohn ins Krankenhaus Bitburg und die Tochter in ein Trierer Krankenhaus. Die Ursache der Kohlenmonoxidvergiftung muss durch einen Sachverständigen geklärt werden.

Die Preisträger und ihre Handwerker Foto: © Stefan F. Sämmer

Mainz.  Mit dem „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege“ wurden am Freitag (20. Dezember) sechs Denkmaleigentümer und 41 Handwerker aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Die Festrede bei der Preisverleihung um 17.30 Uhr im Festsaal der Staatskanzlei in Mainz hielt Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die an den Restaurierungsmaßnahmen beteiligten Handwerksbetriebe werden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet, für die privaten Denkmaleigentümer ist der Bundespreis pro Bundesland mit jeweils 15.000 Euro dotiert.  Das Ehepaar Astrid und Norbert Schmitz wurde für die Wiederherstellung und Rückgewinnung des ehemaligen Klösterlichen Zehnthofs aus dem 15. Jahrhundert in Leiwen/Mosel mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Mit langem Atem hätten sie sich dem Ensemble genähert und in fachlicher Abstimmung mit Architekten und Denkmalbehörden eine denkmalgerechte Nutzung gekonnt integriert. Bei der Instandsetzung und Restaurierung in höchster Qualität standen die Erhaltung der Originalsubstanz sowie der baulichen Brüche im Vordergrund. Mit den eigenen beruflichen Erfahrungen hätten die Bauherren hier ein vorbildliches Handwerkerteam zusammengestellt, das ihren hohen Qualitätsansprüchen gerecht wurde.