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Üdersdorf-Trittscheid. Am Sonntagmittag (5. Juli) verunglückte gegen 12:40 Uhr ein 58jähriger belgischer Staatsangehöriger auf der L 65 in Höhe Üdersdorf-Trittscheid tödlich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand trug sich der Unfallhergang wie folgt zu: Der 58jährige Belgier führte eine Gruppe von drei weiteren belgischen Motorradfahrern als Guide an. Von Üdersdorf kommend, befuhr man die L 65 in Richtung L 64. In einer Linkskurve in Höhe Trittscheid geriet der 58jährige mit dem Vorderrad auf den markierten Mittelstreifen der Fahrbahn, die zum Unfallzeitpunkt durch Regen leicht feucht war, rutschte weg und stürzte auf die Fahrbahn. In der Folge rutschte der 58jährige über die Fahrbahn nach rechts in Richtung Leitplanke und prallte mit dem Oberkörper gegen einen Haltepfosten der Leitplanke. Hierbei zog sich der Mann tödliche Verletzungen zu. Im Einsatz waren ein Notarzt, der Rettungshubschrauber Christoph 10 und Beamte der Polizeiinspektion Daun.

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Steinebrück/A-60. Bei Kontrollen des Schwerlastverkehrs auf dem Parkplatz "Steinebrück" an der A-60 am gestrigen Tage (1. Juli) unter Federführung der Schwerlastkontrollgruppe der Polizeidirektion Wittlich stellten die eingesetzten Beamten wieder teils massive Verstöße fest. Bereits bei einem ersten kontrollierten Sattelzug beanstandeten die Beamten die mangelnde Ladungssicherung. Dessen Ladung bestand aus verschiedenem Stückgut und war nur unzureichend bis gar nicht gesichert, so dass die Weiterfahrt des rumänischen Sattelzuges umgehend untersagt wurde. Den Fahrer, das verantwortliche Unternehmen für den Sattelzug und das verantwortliche Unternehmen für die Beladung des Sattelzuges erwartet nun ein Bußgeld. Die Nachsicherung der Ladung musste von einem speziellen Unternehmen vorgenommen werden, was jedoch vermutlich erst am heutigen Tage erfolgt. Die Polizei weißt hier nochmals auf die Gefahren einer solch mangelnd gesicherten, teils tonnenschweren, Ladung hin. Denn bei einer Gefahrenbremsung entwickeln sich hier enorme Kräfte, welche oftmals folgenschwere Schäden zum Ergebnis haben. Des Weiteren stoppten die Beamten einen deutschen Lkw-Zug mit einer ausziehbaren Anhängerdeichsel, welcher zu lang war und gegen die entsprechenden Maße verstieß. Auch hier wurde kurzfristig die Weiterfahrt untersagt, bis die Deichsel des Lkws-Zugs vom Fahrer selbst vor Ort eingezogen wurde und der Lkw-Zug so im gesetzlichen Maß von 18,75m lag. Auch hier erwartet den Fahrer und das Unternehmen ein Bußgeld. Zudem stellten die Beamten weiter Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten fest. Besonders übertrieben hatte es hiergegen ein russischer Fahrer, der erst nach Zahlung einer empfindlichen Sicherheitsleistung seine Fahrt fortsetzen durfte. Die restlichen Fahrer müssen ebenfalls mit einem Bußgeld rechnen.

Bitburg. Zu den aktuellen Corona-Fallzahlen teilt die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm heute (1. Juli) mit: Im Eifelkreis Bitburg-Prüm gilt eine zuvor positiv auf COVID-19 getestete Person inzwischen als genesen. Somit sind aktuell 14 Personen am neuartigen Coronavirus erkrankt.

 Von den 423 Testungen, die im Zusammenhang mit dem gemeldeten Infektionsausbruch in Prüm durchgeführt wurden, liegen erfreulicherweise ausschließlich negative Ergebnisse vor. Die betroffenen Gastronomiebetriebe werden derzeit individuell vom Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm beraten, um eine kurzfristige Öffnung zu ermöglichen.

Heute wurden bei der stationären Sichtungsstelle der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm unter Mitwirkung des DRK Kreisverbandes 44 Personen auf das neuartige Coronavirus getestet. Seit Einrichtung der Sichtungsstelle haben sich bisher insgesamt 5515 Personen vorgestellt. Hiervon wurden 4842 Personen auf COVID-19 getestet.

Die Öffnungszeiten der stationäre Sichtungsstelle in der Wankelstraße (Gewerbegebiet Auf Merlick) sind: Jeden Mittwoch und Samstag von 8 bis 16 Uhr. Viele Informationen zur aktuellen Situation werden in einem gesonderten Corona-Portal unter www.bitburg-pruem.de veröffentlicht.