Hermeskeil. Ein Wohnhausbrand in Hermeskeil in der Züscher Str. wurde den Einsatzkräften kurz vor Mitternacht gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt stand das alte Bauernhaus bereits lichterloh in Flammen. Der 84-jährige Hausbewohner konnte von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Über die Ursache des Brandes ist derzeit noch nichts bekannt. Hierzu werden noch weitere Ermittlungen erfolgen. Die Schadenshöhe steht derzeit ebenfalls noch nicht fest. Im Einsatz waren insgesamt fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hermeskeil, Reinsfeld und Abtei, zudem ein Notarzt, ein Rettungswagen, ein Team der Kriminalpolizei Trier und zwei Einsatzfahrzeuge der Polizeiinspektion Hermeskeil.

Foto: Polizei

Trier. Dank der Aufmerksamkeit eines türkischen LKW-Fahrers nahm die Polizei am Montag, 29. April, gegen 9.30 Uhr, einen vermeintlichen Drogenkurier im Gewerbegebiet Trier-Euren-Zewen fest, der in zwei Sporttaschen ca. 39 Kg der illegalen Droge Extasy mit sich führte. Der LKW-Fahrer hatte seinen 41-jährigen Landsmann in den Niederlanden an Bord genommen, da dieser in die Türkei mitgenommen werden wollte - dem Ziel des Transports. Während eines Zwischenstopps im Industriegebiet Trier-Euren-Zewen konnte der Fahrer einen Blick in die beiden von seinem Fahrgast mitgeführten Sporttaschen werfen. Angesichts einer Menge in Plastik eingeschweißter gelber und grüner Pillen informierte der Mann die Polizei, die den vermeintlichen Drogenkurier daraufhin festnehmen konnte. Die Überprüfung des Gepäcks des 41-Jährigen förderte ca. 39 Kg Extasy in Pillenform hervor, was einer Anzahl von etwa 100.000 Pillen entspricht. Offenbar sollten die Drogen aus den Niederlanden in die Türkei geschmuggelt werden. Nach ersten Vernehmungen wurde der tatverdächtige Mitreisende auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier am 30. April dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl und wies den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt ein. Der LKW-Fahrer konnte seine Fahrt nach den ersten Vernehmungen fortsetzen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Drogen und zu den Hintergründen der Tat werden vom Rauschgiftkommissariat der Trierer Kriminalpolizei geführt und dauern an.

Irrhausen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren ist derzeit (1. Mai, 10.00 Uhr) im Wochenendhausgebiet Irrhausen in Steinrausch im Einsatz. Ein Haus steht in Flammen und droht in dem eng besiedelten und mit altem Baumbesatz versehenen Wohngebiet niederzubrennen. Steinrausch ist ein kleiner Ort an der L13 zwischen Arzfeld und Jucken auf einer Meereshöhe von rund 530 Meter. Wegen dieser Lage gestaltet sich die Wasserversorgung für die Feuerwehren sehr schwierig und erforderte die Alarmierung von zahlreichen Tanklastzügen aus der näheren und weiteren Umgebung. Neben Arzfeld, Irrhausen, Jucken und weiteren Ortsfeuerwehren wurden unter anderen die Wehren aus Prüm, Schönecken und Neuerburg sowie das DRK Arzfeld und Winterspelt und die Polizei Prüm, an die Einsatzstelle beordert. Über die Ursache und das Ausmaß des Brandes liegen derzeit noch keine genauen Erkenntnisse vor.

Update:

Nach Mitteilung der Polizei Prüm konnten die beiden Bewohner des Hauses nach Ausbruch des Brandes gegen 8.55 Uhr ins Freie gelangen, wo sie von DRK und Notarzt erstversorgt wurden. Anschließend wurden beide ins Krankenhaus Prüm zur weiteren Untersuchung gebracht. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt an einem Elektrogerät im Obergeschoss des Hauses. Ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Bäume und Häuser konnte verhindert werden. Das Haus ist unbewohnbar. Es entstand hoher Sachschaden, so die Polizei.