Prüm. Unmittelbar hinter der Auffahrt Prüm auf die A60 in Fahrtrichtung Bitburg hat sich am Montagnachmittag (25. März) ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Motorrad ereignet. Zwei Pkw und ein Leichtkraftrad fuhren an der Anschlussstelle auf die A60 auf. Zur gleichen Zeit näherte sich ein LKW aus Richtung Belgien, der auf die linke Fahrspur auswich, um den auffahrenden Fahrzeugen ein problemloses Einfädeln zu ermöglichen. Das hatte der Fahrer des Leichtkraftrades offenbar übersehen, wodurch es zur seitlichen Kollision mit dem LKW kam. Der Fahrer stürzte, wurde jedoch glücklicherweise nicht von dem Sattelzug überrollt. Er  wurde schwer- aber nicht lebensbedrohlich verletzt vom Rettungshubschrauber Air Rescue 3 an der Unfallstelle aufgenommen und in ein Trierer Krankenhaus geflogen. Weiter waren die Feuerwehren Prüm und Niederprüm, das DRK und die Polizei Prüm im Einsatz. Die Autobahn musste kurzfristig ab der Anschlussstelle Prüm in Richtung Bitburg vollgesperrt werden.

Foto: Polizei

Schönecken. In der Nacht zum Freitag begingen bislang unbekannte Täter innerhalb der Ortslage Schönecken eine außergewöhnlichen Serie von Sachbeschädigungen und Kennzeichendiebstählen an parkenden Fahrzeugen. So setzten bislang unbekannte Täter in der "Von-Hersel-Straße" gegen 04.00 Uhr einen an einer Hauswand abgelegten gelben Sack mittels Brandbeschleuniger in Brand. Größerer Schaden konnte nur dadurch vermieden werden, weil die Hausbewohnerin den Brand frühzeitig bemerkte und löschen konnte. Ebenfalls in der Nacht zum Freitag kam es auf dem Spielplatz an der Nims in Höhe der Lindenstraße zu einer erheblichen Sachbeschädigung in dessen Folge große Teile des dortigen Kinderspielplatzes von Unbekannten komplett zerstört wurden. So wurde unter anderem das große Spielhaus komplett zerstört. Nur der Schaden am Kinderspielplatz wird ersten Schätzungen auf ca. 5000 Euro beziffert. Als ob dies nicht schon schlimm genug gewesen wäre, mußte ebenso festgestellt werden, dass ein Teil einer wertvollen Glas-Skulptur am Fußweg hinter dem "Forum am Flecken" abgebrochen und zerstört wurde. Auch hier ist ein Schaden in Höhe von 5000 Euro entstanden. In der Straße "Hühnerbach" wurde von einem parkenden VW Polo das vordere Kennzeichen, von einem Mercedes das hintere Kennzeichen, sowie von einem luxemburgischen Transporter ebenfalls das hintere Kennzeichen entwendet. In der Straße "Hinter Isabellen" wurde gleich bei zwei parkenden Pkw jeweils das hintere Kennzeichen gestohlen, einem weiteren VW Polo sowie einem daneben parkenden Dacia Logan. Die Polizei Prüm bittet um sachdienliche Hinweise zur Ermittlung der Täter unter Tel.-Nr. 06551/942-0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! document.getElementById('cloakc769122124648573bff54bfee68410c6').innerHTML = ''; var prefix = 'ma' + 'il' + 'to'; var path = 'hr' + 'ef' + '='; var addyc769122124648573bff54bfee68410c6 = 'pipruem.dgl' + '@'; addyc769122124648573bff54bfee68410c6 = addyc769122124648573bff54bfee68410c6 + 'polizei' + '.' + 'rlp' + '.' + 'de'; var addy_textc769122124648573bff54bfee68410c6 = 'pipruem.dgl' + '@' + 'polizei' + '.' + 'rlp' + '.' + 'de';document.getElementById('cloakc769122124648573bff54bfee68410c6').innerHTML += ''+addy_textc769122124648573bff54bfee68410c6+''; .

Trier/Mainz. Mit einer gemeinsamen Kampagne möchten Polizei, Rettungskräfte und Feuerwehr in Rheinland-Pfalz für Respekt gegenüber den Einsatzkräften werben und der Öffentlichkeit bewusst machen, dass sie immer für die Bürgerinnen und Bürger da sind. Daher der Titel der Kampagne, die vor allem auf eine Verbreitung über die sozialen Medien ausgerichtet ist: #IMMERDA (Hashtag IMMERDA).

"Wenn ein Angehöriger einen Schlaganfall erleidet, es in der Wohnung des Nachbarn brennt oder bei Auseinandersetzungen Gewalt droht, wählen die Bürgerinnen und Bürger den Notruf, immer in der Gewissheit, dass am anderen Ende der Leitung jemand sitzt, der sofort Hilfe schickt, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Dieses Gefühl der Sicherheit kann nicht genug Wert geschätzt werden", so Innenminister Roger Lewentz bei der Vorstellung der Kampagne im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Mainz.

Teil der Kampagne ist ein von der Filmakademie Ludwigsburg produziertes Video, das die zentralen Botschaften vermittelt: Rettungs- und Einsatzkräfte bieten stets Hilfe, weil sie immer da sind. "Gerade mit dem Video möchten wir möglichst viele Menschen erreichen und sie für Hilfeleistung und gegenseitigen Respekt sensibilisieren. Es ist wichtig, dass wir gemeinsam für ein gewaltfreies und friedliches Miteinander einstehen und unsere Werte wie beispielsweise die gegenseitige Achtung verteidigen", betonte Lewentz.

Die Kampagne #IMMERDA knüpft an die laufenden Aktionstage der Landesregierung "Respekt. Bitte!" an. Bereits am vergangenen Dienstag hatten sich Minister Lewentz und Ministerpräsidentin Malu Dreyer deutlich gegen Gewalt und fehlende Wertschätzung gegenüber Einsatz- und Rettungskräften ausgesprochen. Das Video sowie ein ab heute sichtbarer Schriftzug #IMMERDA auf den rheinland-pfälzischen Einsatzfahrzeugen sollen Bürgerinnen und Bürgern bewusst machen: Gewalt gegen Einsatz- und Rettungskräfte ist nicht akzeptabel!