Mainz. Am Morgen des 6. März meldete gegen 05:14 Uhr ein Sicherheitsdienst der Polizei, dass ein Geldautomat in einer Commerzbank-Filiale in der Telegrafenstraße 7 in Bad Neuenahr-Ahrweiler gesprengt worden sei. Eine vorläufige Auswertung der Kameraaufzeichnung ergab Hinweise auf zunächst zwei Täter, die den Geldautomaten aufhebelten und anschließend sprengten. Die beiden Täter waren maskiert. Während der eine Täter eine dunkelblaue Jacke trug, war der andere komplett schwarz bekleidet. Einer der Täter ist mutmaßlich verletzt. Beide flüchteten mit einem weiß-blauen Roller in unbekannte Richtung. Der Roller wurde während der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei zu einem späteren Zeitpunkt in der Nähe der Ahr an einem Feldweg gefunden und sichergestellt. Offensichtlich setzten die Täter anschließend ihre Flucht zu Fuß fort. Um den mittlerweile nachgewiesenen drei Tätern die Flucht zu erschweren und eine mögliche Gefährdung Unbeteiligter erst gar nicht entstehen zu lassen, warnte die Polizei frühzeitig die Bevölkerung über den Verkehrswarnfunk sowie Facebook und Twitter vor der Mitnahme von Anhaltern. Der Fluchtweg der Täter wurde mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers aus der Luft, einem Personenspürhund und Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei abgesucht. Mit den erlangten Hinweisen, dem Roller und den Spuren am Tatort erhoffen sich die Ermittler weitere Erkenntnisse zu den Tätern.

Der Fall in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist die sechste Sprengung eines Geldautomaten in Rheinland-Pfalz 2019. Im Vorjahr 2018 konnten insgesamt 26 Fälle registriert werden. Die Taten werden hauptsächlich von gut organisierten und professionell agierenden Gruppen aus dem Ausland begangen. Jedoch konnten auch schon Nachahmungstäter festgestellt werden. Die Ermittlungen werden für Rheinland-Pfalz in der Regel zentral beim Polizeipräsidium Mainz geführt, die landesweite Lagearbeit und die Analyse des Phänomens erfolgt durch das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Wer hat vor der Tat verdächtige/ungewöhnliche Beobachtungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler oder Umgebung gemacht oder kann Hinweise zum möglichen Fluchtweg der Täter oder verdächtigen Fahrzeugen geben? Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Mainz unter der Rufnummer 06131-65 3633 (AB), jede Polizeidienststelle oder digital die Onlinewache der Polizei Rheinland-Pfalz entgegen: https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/

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Prüm. Im Prümer Land wurde in den Kneipen und auf der Straße mit viel Anstand anständig gefeiert. Mit aufgesetzten Pappnasen und Jeckenkappen versetzten die Närrinnen und Narren die Region rund um Prüm in den vergangenen Tagen in Feierlaune. Der Polizei war es wichtig, dass Brauchtum, Tradition und Lebensfreude gerade an Karneval ihren festen Platz haben. Und das wird auch so in der kommenden Session sein. Alle Nachtumzüge in der Region und einige andere Karnevalsumzüge wurden durch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Prüm bürgernah direkt vor Ort begleitet. Von Anfang an. Beim Umzug in Schönecken erlebten viele Jeckinnen und Jecken bei frühlingshaften Temperaturen ein knall buntes Karnevalsevent. Aus Sicht der Polizei eine wirklich gelungene Party. Und ganz ohne nennenswerte Zwischenfälle. Am Weiberdonnerstag wurde vielerorts kräftig geschunkelt, gelacht und gesungen. Die Polizei Prüm war am Ende des Tages angesichts nur weniger Einsätze durchaus zufrieden. Am 1. März wurde dann die Nacht zum Tag gemacht. Licht aus - Spot an. In Gondenbrett, Gönnersdorf und Esch lockten die diesjährigen Nachtumzüge hunderte von Einheimischen und Gästen. Die Absprachen und Planungen aller Verantwortlichen im Vorfeld der nächtlichen Spektakel waren gut. Gut war auch das polizeiliche Resümee nach den Highlights. Leider regnete es nicht nur Konfetti. Das Wetter hätte etwas besser sein können. Egal. Es hat allen Spaß gemacht. Und das zählt. Am Samstag, Sonntag und Montag ging es dann in der Region in Sachen Karneval mit Vollgas weiter. Die großen Umzüge in Bleialf, Olzheim und Prüm waren traditionell die Schmelztiegel der Fastnacht in der Eifel. Und das bedeutete in diesem Jahr viel Freunde, viel Spaß, viel Ausgelassenheit und leider auch viel Regen. Aber wenig Ärger. So bilanziert die Polizei Prüm. Klar: Das Eine oder das Andere wird konsequent aufgearbeitet werden. Insgesamt gab es während den "tollen Tagen" u.a. fünf Strafanzeigen wegen Körperverletzung. Die Mehrheit der feierlustigen Menschen hat sich allerdings eindeutig an die "Spielregeln" gehalten. Und das ist gut so.

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Trier. 14 frisch ausgebildete Polizeimeisterinnen und Polizeimeister haben am 5. März ihren Dienst bei der Bundespolizeiinspektion Trier angetreten. Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Trier, Polizeidirektor Stefan Jäger, begrüßte zwei Polizeimeisterinnen und zwölf Polizeimeister am Flughafen Hahn, wo sie zunächst ihren Dienst verrichten werden. Das Bundespolizeirevier Flughafen Hahn ist eine Außenstelle der Bundespolizeiinspektion Trier. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundespolizeiinspektion Trier freuen sich über die spürbare Verstärkung und wünschen den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start.