Trier. Nach dem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Trier-Quint am Dienstagabend hat die Polizei einen 34-jährigen Hausbewohner vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Trier hat einen Untersuchungshaftbefehl beantragt. Der Mann soll im Laufe des Mittwochs, 6. Februar, dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt werden. Elf Menschen wurden bei dem Brand verletzt. Am Dienstagabend gegen 19.20 Uhr war das Feuer in einem Appartement des Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Insgesamt sind in dem Anwesen 16 Wohneinheiten. Die anwesenden Bewohner konnten von der Feuerwehr Trier teilweise über Leitern aus dem Haus evakuiert werden. Insgesamt wurden elf Menschen im Alter von 28 bis 64 Jahren verletzt. Sieben Hausbewohner wurden wegen Verdachts auf Rauchgasintoxikation ein verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Vier weitere Menschen wurden vor Ort wegen Schocks behandelt. Das Haus war wegen starker Verrußung nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Noch am Brandort nahm die Polizei den 34-jährigen Mann fest. In seinem Appartement war das Feuer ausgebrochen. Er räumte ein, den Brand gelegt zu haben. Zur Motivation kann derzeit noch nichts gesagt werden. Der u.a. wegen Gewaltdelikten vorbestrafte Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam und wird im Laufe des Tages dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Die Ermittlungen der Trierer Kripo dauern an.

Trier- Quint. Am Abend des 5. Februar kam es um 19:20 Uhr zum Brand eines Mehrfamilienhauses in Trier-Quint. Der Brand brach in einer im ersten Stockwerk gelegenen Appartement-Wohnung aus. Vor dem Übergreifen auf andere Gebäudeteile konnte der Brand durch die Feuerwehren Trier und Ehrang gelöscht werden. Es wurden insgesamt 11 Personen verletzt. Sieben Bewohner mussten aufgrund von einer Rauchgasintoxikation in verschiedene Krankenhäuser verbracht werden, vier wurden aufgrund eines Schocks vor Ort medizinisch behandelt. 16 Wohnungen waren nicht mehr bewohnbar, die Bewohner wurden durch die Feuerwehr betreut. Noch vor Ort konnte einer der Bewohner, ein 34-jähriger Mann, wegen des Verdachts der Brandstiftung festgenommen werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier dauern an. Die Schadenshöhe beläuft sich vermutlich auf ca. 100.000 Euro.

Großlittgen. Am Dienstag (5. Februar) ereignete sich gegen 07:14 Uhr auf der Landstraße 34 von Großlittgen kommend in Richtung des Klosters Himmerod ein Verkehrsunfall mit einem tödlich verletzten Fahrradfahrer. Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 20-jähriger Fahrradfahrer aus der VG Wittlich-Land mit seinem Fahrrad die L 34 von Großlittgen kommend in Richtung des Klosters Himmerod. Hinter dem Fahrradfahrer befuhr ein 53-jähriger Fahrzeugführer aus der VG Wittlich-Land mit seinem Personenkraftwagen, einem SUV, die L 34 in gleicher Richtung. Es kam zur Kollision zwischen dem Personenkraftwagen und dem Fahrradfahrer. Der Fahrradfahrer stürzte. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu und verstarb trotz Reanimation durch die Rettungskräfte noch an der Unfallstelle. Derzeit erfolgt die Unfallaufnahme durch die Beamten der Polizeiinspektion Wittlich vor Ort. Die L 34 ist an der Unfallstelle aktuell voll gesperrt und eine Umleitung wurde durch die Straßenmeisterei eingerichtet. Zur Aufnahme des Unfalls und der Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Trier ein Gutachter beauftragt. Zudem wurden Spezialkräfte der Kriminaldirektion Trier mit einer Drohne zur Unfalldokumentation und Spurenaufnahme herangezogen. Die genaue Unfallursache steht aktuell noch nicht fest.