Foto: Steil TV

Lorscheid - Kreis Trier-Saarburg. Am heutigen Nachmittag (26. Januar), gegen 14:20 Uhr, kam es in Lorscheid zu einem Vollbrand eines Einfamilienhauses. Im Rahmen der Löscharbeiten konnte ein Bewohner leider nur noch tot geborgen werden. Durch den Brand kam es zu sehr starker Rauchentwicklung, die einen Großeinsatz verschiedener Wehren erforderlich machte. Anwohner wurden gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Autofahrer sollen die Ortsdurchfahrt für die Dauer der Löscharbeiten meiden und den Anweisungen der Polizei und Feuerwehr Folge leisten. Da der Löscheinsatz noch andauert, kann derzeit noch keine Angabe über die Brandursache gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Update

Lorscheid. 150 Helfer mehrerer Freiwilliger Feuerwehren aus den Verbandsgemeinden Hermeskeil und Ruwer, der Berufsfeuerwehr der Stadt Trier, des THW sowie der Rettungsdienste und acht Polizeibeamte aus Hermeskeil, Schweich und Trier waren im Einsatz, um Schlimmeres in Lorscheid zu verhindern. Das Einfamilienhaus in der Hauptstraße brannte vollständig aus und ist unbewohnbar. Das unmittelbar angebaute Nachbarhaus wurde ebenfalls leicht in Mitleidenschaft gezogen, konnte jedoch durch den Einsatz der Feuerwehren vor größeren Beschädigungen geschützt werden. Der zu Tode gekommene Bewohner des Hauses erlag nach ersten Annahmen einer Rauchgasintoxikation. Näheres müssen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier ergeben. Ebenso ist unklar, warum das Haus in Flammen aufging. Zurzeit löscht die Feuerwehr weitere Glutnester, der Brandort kann bis auf Weiteres nicht betreten werden. Bedingt durch die Wetterlage konnte der starke Rauch nicht abziehen und wurde zurück in die Ortschaft gedrückt, was die Rettungsarbeiten erschwerte. Die Bevölkerung war aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ein Feuerwehrmann wurde durch die Rettungsarbeiten und ein Anwohner durch Rauchintoxikation leicht verletzt. Abschließende Luftmessungen der Feuerwehr gegen 19 Uhr erbrachten keine gesundheitsschädlichen Werte. Die Schadenshöhe liegt ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06503-91510 oder 0651-97792290 zu melden.