Foto: Kreisverwaltung

Bitburg. Mit den rasant gestiegenen Corona-Fallzahlen im Eifelkreis ist vor allem die Situation im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung angespannt. Mit einem hohen Einsatz der Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, aus anderen Organisationseinheiten der Verwaltung, des Berufsbildungszentrums bebiz, aus Dienststellen des Landes Rheinland-Pfalz sowie mithilfe studentischer Hilfskräfte, konnten jedoch alle Fälle abgearbeitet werden. Belastend wirkt sich dennoch weiterhin die hohe Zahl an zu verfolgenden Kontakten und zu bearbeitenden Testergebnissen aus. Aus diesem Grund hat die Kreisverwaltung die Bundeswehr um Unterstützung gebeten, die mit einer Stärke von acht Soldatinnen und Soldaten bewilligt wurde. Dass die Unterstützung so schnell bewilligt werden konnte, ist maßgeblich der Unterstützung durch Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch und den stellv. Leiter der Kreisverbindungskommandos für den Eifelkreis Bitburg-Prüm, Oberstleutnant d.R. André Heuzeroth, zu verdanken.  Die Soldaten SUK (Schnelle Unterstützungskräfte) werden vorläufig in der Kontaktverfolgung zur maßgeblichen Unterstützung des Gesundheitsamts eingesetzt. Zu den wichtigsten Aufgaben gehören die Ansprache betroffener Bürger, die Abfrage nach Symptomatik und Kontakten und die anschließende Einteilung der Kontaktpersonen in vorgegebene Kategorien. Erster Kreisbeigeordneter Michael Billen: „In der andauernden Lage stellt uns vor allem die Kontaktverfolgung vor Herausforderungen. Ich freue mich außerordentlich über die Unterstützung durch die Bundeswehr, die mit ihrem Einsatz zum Schutz der Bevölkerung im Eifelkreis und ebenso zur dringenden Entlastung aller Mitarbeiter beitragen.“