Giesdorf. Am Montagabend (30. September) versuchte ein 40-jähriger LKW-Fahrer aus Litauen gegen 22.00 Uhr seinen Sattelschlepper auf der L 5 bei Giesdorf zu wenden. Dazu bog er in Fahrtrichtung Schönecken mit seinem Sattelschlepper in einen Feldweg ab. Das Zugfahrzeug sank in dem seichten Gelände ab und blieb stecken. Der Sattelauflieger blieb auf der Straße stehen und blockierte diese. Ein durchgeführter Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von über 3 Promille Atemalkohol. Sein Führerschein wurde sichergestellt und bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Sattelschlepper musste von einer Bergefirma geborgen werden. Dazu war die L 5 vier Stunden nur eingeschränkt befahrbar. Eine genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Der Sattelschlepper wies über die gesamte rechte Seite, Zugfahrzeug und Auflieger, einen frischen Leitplankenschaden auf sodass davon ausgegangen werden muss, dass mit dem Sattelschlepper vor dem Wendemanöver ein Verkehrsunfall verursacht wurde und sich der Fahrer mit seinem Gespann unerlaubt von der Unfallstelle entfernte. Er selbst konnte zu der möglichen Unfallstelle keine Angaben machen. Nach Angaben des Fahrers sei er von Norddeutschland Richtung Frankreich unterwegs gewesen und habe sich verfahren. Deshalb habe er wenden wollen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr mit zuvor begangener Verkehrsunfallflucht. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei Prüm unter Tel.: 06551-9420 in Verbindung zu setzen. Im Einsatz waren die Straßenmeisterei und die Polizei Prüm.