Region Trier. Polizeipräsident Rudolf Berg hat am Montag, 3. Dezember, Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte geehrt, die Menschen gerettet und sich dabei zum Teil selbst in große Gefahr gebracht hatten. 22 Polizistinnen und Polizisten sowie ihre Vorgesetzten und Personalratsvertreter waren zur Feierstunde im Polizeipräsidium erschienen. Sie hatten in sehr schwierigen Situationen Menschen vor dem Tod oder einem schweren Unglück gerettet und sich dabei zum Teil auch selbst in eine sehr gefährliche Situation gebracht. "Es ist wichtig, ihre Leistungen in herausgehobener Weise anzuerkennen



nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, als wäre das alles selbstverständlich", begrüßte Polizeipräsident Rudolf Berg seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Trier. Der Behördenleiter lobte die Beamtinnen und Beamten für ihr verantwortungsbewusstes und mutiges Handeln und sprach ihnen seine Anerkennung aus.

Folgende Beamtinnen und Beamten wurden geehrt: Polizeikommissarin Milena Moser,PI Morbach, Polizeikommissarin Theresa Linnig und Polizeikommissar Martin Hausberger, PI Schweich waren am 23. Februar 2018 im Rahmen von Ermittlungen mit einem Streifenwagen auf der A 1 bei Mehring unterwegs als sie wegen unsicherer Fahrweise auf einen PKW aufmerksam wurden. Mehrere Anhalteversuche scheiterten. Mehrmals verursachte der Fahrer Beinaheunfälle. Der offenbar ältere Mann reagiert nicht, so dass die Beamten von einem medizinischen Notfall ausgingen. Schließlich gelang es ihnen, den Funkstreifenwagen vor das Fahrzeug zu setzen und dieses auf der Fellerbachtalbrücke bis zum Stillstand auszubremsen. Der 76-jährige Fahrer hatte offenbar einen medizinischen Notfall erlitten. Sie kümmerten sich um ihn und übergaben ihn dem Rettungsdienst. Offenbar hatte er auf seiner Fahrt bereits mehrere Verkehrsunfälle verursacht.